Dienstag, 31. Januar 2012

Mit dem Auto durch den Winter

Mit dem Auto durch den Winter

Der diesjährige Winter ist gegenüber denen der vorangegangenen Jahre sehr mild. Doch schon in den kommenden Tagen müssen wir laut Meteorologen mit einem Kälteeinbruch rechnen. Zweistellige Minusgrade werden demnach zur Herausforderung für Mensch und Maschine. ARAG Experten geben Tipps, wie Auto und Fahrer gut durch die kalten Tage kommen.

Winterfester Kraftstoff

Wer einen benzingetribenen Wagen fährt, braucht sich bei uns keine Gedanken zu machen. Benzin gefriert erst bei minus 45 Grad; so kalt wird es bei uns nicht. Diesel wird aber schon bei wesentlich milderen Temperaturen zäh und beginnt einzufrieren. Darum sollte man den Wagen wenn möglich über Nacht in einer Garage parken. An den meisten Tankstellen wird zwischen November und Februar allerdings mittlerweile Winterdiesel ausgegeben. Der Kraftstoff enthält spezielle Zusätze, die ihn bis mindestens minus 20 Grad flüssig halten. Auf gar keinen Fall sollte man laut ARAG Experten Diesel mit dem Zusatz von Benzin winterfest machen. Diese veraltete Methode führt bei modernen Dieselmotoren unter Umständen zu schweren Motorschäden.

Die Batterie
Sie ist sehr kälteanfällig und macht oft als erstes schlapp, denn bei niedrigen Wintertemperaturen muss die Fahrzeugtechnik überdurchschnittlich hart arbeiten. Schon bei minus 10 Grad hat die Autobatterie nur 65 Prozent ihrer Kraft. Bei minus 22 Grad sind es sogar nur noch 50 Prozent! Darum raten die ARAG Experten Autofahrern, die Stromfresser im Wagen, wie Scheinwerfer, Heckscheibenheizung, Sitzheizung, Gebläse oder Scheibenwischer immer erst nach dem Startvorgang einzuschalten.

Der Kühler

Eine weitere Schwachstelle bei Kälte ist der Kühler: Er setzt sich aus vielen kleinen Röhren zusammen, durch die das Kühlwasser fließt. Gefriert das Wasser in ihnen, drohen die Röhrchen zu bersten. Deshalb braucht er ausreichend Frostschutz! Mindestens minus 25 Grad sollten bei der Kühlflüssigkeit sichergestellt sein, so die ARAG Experten. An der Tankstelle oder in der Werkstatt lässt sich das mit einem kleinen Prüfgerät recht einfach kontrollieren. Moderne Kühlflüssigkeiten, die ab Werk und bei Inspektionen eingefüllt werden, sind allwettertauglich; bieten also im Sommer Überhitzungsschutz und im Winter Frostschutz. Wird das Fahrzeug regelmäßig gewartet, sollte es daher keine Probleme geben. Meist wird nach Inspektionen ein Aufkleber am Kühlwasserbehälter oder am Kühlerdeckel mit den notwendigen Informationen über den verwendeten Frostschutz angebracht. Fehlt dieser, am besten in der Werkstatt nachfragen.

Türschlösser

Ein eher kleines Problem sind zugefrorene Türschlösser!
Abhilfe schaffen Türschlossenteiser, die man an jeder Tankstelle für wenig Geld bekommt. Einen Eimer voll heißem Wasser über die Tür zu kippen, ist laut ARAG Experten nicht zu empfehlen. Zwar geht die Fahrzeugtür dann meist auf, doch wahrscheinlich gelangt das Wasser durch die Dichtungen in den Türinnenraum und gefriert wenig später in der Tür. Dann sitzt man unter Umständen drinnen und muß dort auf wärmeres Wetter warten.

Ausgaben für eine zweite Miete können Werbungskosten sein

Ausgaben für eine zweite Miete können Werbungskosten sein
Wer vorübergehend für zwei Wohnungen aufkommen muss, weil ihn berufliche Gründe zu einem Umzug gezwungen haben, kann den Staat an den Kosten beteiligen. Nach Angaben der Wüstenrot Bausparkasse AG, einer Tochter des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische AG, kann er die zweite gezahlte Miete von seiner Einkommensteuer absetzen. Der Bundesfinanzhof hat mit seinem Urteil vom 13.07.2011 in diesem Sinne entschieden (Aktenzeichen: VI R 2/11).

In dem betreffenden Fall war der Kläger aus beruflichen Gründen gezwungen, den Arbeitsort zu wechseln und sich am neuen Arbeitsort eine Wohnung zu mieten. Seine Familie blieb am alten Wohnsitz und konnte erst drei Monate später nachkommen, so dass das alte Mietverhältnis bis zum Umzug fortbestand.

Der Kläger ging davon aus, das wegen des beruflichen Anlasses seine Mietzahlungen am neuen Wohnort Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit seien. Dieser Auffassung schloss sich das höchste deutsche Steuergericht an. Es schränkte allerdings ein, dass nur ein zeitanteiliger Abzug ab dem Umzugstag in die neue Wohnung und längstens bis zum Ablauf der Kündigungsfrist des bisherigen Mietverhältnisses möglich sei.

Was passiert nach Scheidung mit privaten Versicherungen? - Versicherung

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Montag, 30. Januar 2012

ebike-base.de bringt Licht ins Elektrofahrrad-Angebot

ebike-base.de bringt Licht ins Elektrofahrrad-Angebot

 

Die neue Internetplattform www.ebike-base.de macht die Suche nach dem passenden Elektrofahrrad für Verbraucher zum Kinderspiel. In der Datenbank mit derzeit etwa 900 aktuellen 2012er Modellen können Sie mit verschiedenen Auswahlkriterien die gewünschten Modelle suchen und mit Bild, Kurzinformation und Preis näher betrachten. Mit einem im Aufbau befindlichen redaktionellen Angebot rund um das Elektrofahrrad und einer Fachhändlerortung in den Detaileinträgen wird das Angebot für die Besucher abgerundet.

Finden Sie Ihr Elektrofahrrad!


Die Datenbank von ebike-base.de umfasst zur Zeit etwa 900 aktuelle 2012er Modelle und erlaubt den Besuchern die gezielte Suche nach dem passenden Elektrofahrrad. Die Auswahl ist auch für Internet-Ungeübte ganz einfach zu bewerkstelligen. Verschiedene Kriterien wie z.B. ein bestimmter Hersteller oder ob Sie ein Herren- oder Damenrad suchen, ein Trekking-, City- oder Faltrad, mit oder ohne Zulassungspflicht, Front-, Mittel- oder Heckmotor und selbstverständlich die Preiskategorie stehen zur Verfügung. Nach der Voreinstellung einmal den „Suchen“-Button gedrückt und schon erscheinen alle den Suchkriterien entsprechenden Elektrofahrräder mit Bild, Kurzinformation und Preis in einer Liste. Haben Sie sich einen ersten Überblick verschafft, können Sie durch einen weiteren Klick nähere Infos zu Motorleistung, Schaltung oder Gewicht abrufen. Wichtig: ebike-base.de ist keine Preissuchmaschine. Die Preise sind Herstellerangaben bzw. unverbindliche Preisempfehlungen. 

Fotos, Videos und Händlerortung


In der Premium-Ansicht, die bisher erst für eine begrenzte Anzahl von Fahrrädern zur Verfügung 
steht, geht das Angebot noch viel weiter. Hier stehen, wie zum Beispiel bei den Rädern von Bergamont, Corratec oder Rotwild bereits verfügbar, umfangreiche technische Detailinformationen zu den Modellen zur Verfügung. Des Weiteren ist die Ansicht des Elektrofahrrads vergrößerbar, zum Teil gibt es auch Detailabbildungen, Videodateien oder Testberichte von Fachmagazinen.

Und das Beste: Sie können mit einer Fachhändlerortung sofort den nächstgelegenen Händler in Ihrer Umgebung lokalisieren und mit Hilfe der hinterlegten Kontaktdaten anfragen, ob das Rad in Ihrer Größe verfügbar bzw. eine Probefahrt möglich ist. „Die Händlersuche ist für uns ein elementares Tool unserer Datenbank. Wir sind der Meinung, dass das Elektrofahrrad ein so komplexes technisches Gerät ist, dass eine eingehende Beratung und eine Probefahrt vor dem Kauf unabdingbar sind“, so Robert Seidl.  



Infos rund um das Elektrofahrrad


Im Aufbau befindet sich nach dem ersten Befüllen der Elektrofahrrad-Datenbank das redaktionelle Angebot von ebike-base.de. Informationen zu technischen Details von Elektrofahrrädern sollen die Besucher der Homepage bei der Suche nach dem passenden Rad unterstützen. Hier werden zum Beispiel die verschiedenen Antriebstypen erklärt, es gibt Wissenswertes zu Schaltung und Bremse, zu Akku und Steuerung - und nicht zu vergessen News aus der Elektrofahrradbranche sowie zum Thema Reise. Schließlich soll ein Elektrofahrradbesitzer nach erfolgreicher Suche nach dem passenden Rad auch mit Tipps versorgt werden, wo und wie er am besten schöne Ausflüge und Touren fahren oder seinen Urlaub verbringen kann. 


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Private Krankenversicherung: 7 Tipps, wie Sie Beiträge sparen - Krankenversicherung

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Versicherungen 2012: Unisextarife, Krankenkassen & Co.

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Wenn ein Bahnsteig zur Rutschbahn wird - VersicherungsJournal Deutschland

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Gute Nachrichten für Verbraucher: Das Mediationsgesetz kommt

Gute Nachrichten für Verbraucher: Das Mediationsgesetz kommt 

Die europäische Mediationsrichtlinie hatte den Mitgliedstaaten eine Frist bis zum 21. Mai 2011 gesetzt, um bestimmte Mindestvorgaben für die Mediation in nationales Recht umzusetzen. Weil man sich bei den Beratungen im Bundestag über den Gesetzesentwurf der Regierung uneins war, klappt es mit der Umsetzung hierzulande allerdings nicht fristgerecht. Kurz vor dem Jahreswechsel konnte aber im Bundestag Einigkeit erzielt werden: Am 15. Dezember haben die Abgeordneten das „Gesetz zur Förderung der Mediation und anderer Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung“ beschlossen. Mit dem neuen Gesetz sollen Verfahren der außergerichtlichen Einigung in Deutschland zum ersten Mal auf eine gesetzliche Grundlage gestellt werden. ARAG Experten sagen, was es damit auf sich hat.

 

Die Vorteile

Das neue Gesetz soll zum einen den Parteien helfen, ihre Streitigkeiten eigenverantwortlich zu lösen, zum anderen soll es Gerichtsverfahren vermeiden und so die Justiz entlasten.

Außergerichtliche Mediation

Kernstück des Gesetzes ist das Mediationsgesetz (MediationsG). Es definiert u.a., was „Mediation“ und was ein „Mediator“ ist und beschreibt dessen wesentliche Aufgaben. Daneben wird die Bezeichnung des „zertifizierten Mediatiors“ eingeführt: Als „zertifizierter Mediator“ darf sich künftig bezeichnen, wer eine geeignete Ausbildung zum Mediator abgeschlossen hat. Wie diese Ausbildung auszusehen hat, wird das Bundesjustizministerium bestimmen, das im Gesetz ermächtigt wird, eine entsprechende Verordnung zu erlassen. Außerdem regelt das MediationsG die grundlegende Verschwiegenheitspflicht des Mediators, für die nämlich Ausnahmen gelten, so etwa wenn das Wohl eines Kindes gefährdet ist.

 
Güterichtermodell

Anders als im ursprünglichen Entwurf vorgesehen, sieht das jetzt beschlossene Gesetz neben der Mediation außerhalb des Gerichts keine gerichtsinterne Mediation mehr vor. 
Stattdessen wurden die bislang praktizierten unterschiedlichen Modelle der gerichtsinternen Mediation in ein erweitertes Modell des so genannten Güterichters überführt. 
Das soll für eine klare Grenzziehung zwischen richterlicher Streitschlichtung und außergerichtlicher Mediation sorgen. Dazu wird § 278 a der Zivilprozessordnung (ZPO) mit der Maßgabe ergänzt, dass die Parteien vom Gericht künftig auch für weitere Güteversuche vor einen Güterichter verwiesen werden können. Dieser Güterichter kann – im Unterschied zu den Mediatoren – rechtliche Empfehlungen geben. Vergleichbare Ergänzungen finden sich auch in den Verfahrensordnungen der anderen Gerichtsbarkeiten, so etwa der Arbeits- oder der Sozialgerichtsbarkeit. Die Güterverhandlung vor dem Güterichter wird nur protokolliert, wenn alle Parteien zustimmen.

 
Mediation – erfolgreich auch ohne Gesetz!

Die ARAG hat die Vorteile der Mediation längst erkannt – bereits seit 2010 enthalten alle Rechtsschutzprodukte des Versicherungsunternehmens die Möglichkeit zur Mediation bei zivilrechtlichen Auseinandersetzungen. In 2011 wurden bereits zahlreiche Rechtsstreitigkeiten in die Mediation zur außergerichtlichen Einigung vermittelt und die Kosten übernommen.

Tierischer Nachlass

Tierischer Nachlass

Viele ältere Menschen nehmen einen tierischen Gefährten zu sich nach Hause, um den Alltag nicht ganz alleine verbringen zu müssen. Bei einem Todesfall bleiben dann nicht nur die materiellen Dinge zurück, sondern auch die Tiere des Erblassers. In solchen Fällen tauchen viele Fragen auf: Wer ist jetzt für Hund oder Katze verantwortlich? Können Tiere eigentlich im Testament bedacht werden? Wie kann man im Falle des Ablebens sicherstellen, dass es dem Haustier weiterhin gut geht? ARAG Experten geben Antworten:

Sache oder Familienmitglied?

Tiere sind gemäß § 90a Satz 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) keine Sachen, wobei gemäß Satz 3 die für Sachen geltenden Vorschriften auf sie anwendbar sind. Klingt paradox, bedeutet aber nichts anderes, als dass Haustiere vererbbar sind und im Erbfall genau wie andere Gegenstände zum Nachlass gehören. Da die Fähigkeit, Träger von Rechten und Pflichten zu sein (Rechtsfähigkeit) nur dem Menschen zugesprochen wird, kann ein Haustier aber selbst nicht Erbe oder Vermächtnisnehmer sein!

Wer pflegt das Tier? 
 
Wer also nach seinem Tod sicherstellen möchte, dass sein Haustier gut versorgt wird, sollte in einer letztwilligen Verfügung entsprechende Vorkehrungen treffen und eine bestimmte Person zur Pflege bestimmen. Dieser als Erbe oder Vermächtnisnehmer eingesetzten Person sollten dann genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um zu vermeiden, dass sie das Erbe ausschlägt. Zudem erhält die das Tier pflegende Person einen steuerrechtlichen Vorteil, da bei einer Auflage zur Pflege in der letztwilligen Verfügung durch den Erblasser die Aufwendungen für das Haustier als Nachlassverbindlichkeit von der Erbschaftssteuer abgezogen werden können (BFH, Az.: II B 149/08). Um sicher zu gehen, dass die Auflage auch entsprechend den Wünschen des Erblassers erfüllt wird, kann man einen Testamentsvollstrecker einsetzen. Für den Fall, dass die ausgesuchte Person das Haustier nicht pflegen will oder kann, sollte zusätzlich jemand als Ersatz bestimmt werden.

Hund und Katze für die Erbengemeinschaft

Als Erbe eines Haustiers, über das es keine Regelungen durch den Erblasser gibt, wird wie mit jedem anderen Nachlassgegenstand verfahren, das heißt, der Erbe wird Eigentümer. Ist man Teil einer Erbengemeinschaft, muss man sich mit den anderen Miterben auseinandersetzen. Um zu vermeiden, dass im Rahmen dieser Auseinandersetzung das Haustier veräußert werden muss, wenn keine Einigkeit hergestellt werden kann, sollte eine gegenständliche Teilauseinandersetzung stattfinden, bei der einer der Erben (soweit möglich) das Tier zu sich nimmt. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass Hund oder Katze des Erblassers nicht in falsche Hände gerät oder im Tierheim landet.

Praxistipp: 
 
Sollten Sie ein Haustier haben, für das Sie Vorkehrungen treffen möchten, empfehlen ARAG Experten, ein entsprechendes Testament aufzusetzen. Im Optimalfall sollte man schon vor der testamentarischen Bestimmung mit der Person, die sich nach dem Erbfall um das Haustier kümmern soll, darüber sprechen. So kann sich schon im Vorfeld klären lassen, ob die Person überhaupt dazu bereit ist und unter welchen Bedingungen.

Was bringt die Pflegereform für Pflegebedürftige und Angehörige? - Pflegeversicherung

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Höhere Leistungen in der gesetzlichen Pflegeversicherung - Gesetzliche Pflegeversicherung

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Donnerstag, 26. Januar 2012

BEST WESTERN PREMIER Hotel MOA Berlin

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Mietpreis-Ranking der 50 größten deutschen Städte: München fast dreimal so teuer wie Chemnitz

Mietpreis-Ranking der 50 größten deutschen Städte: München fast dreimal so teuer wie Chemnitz

Berlin (ots) - München ist und bleibt der absolute Mietpreis-Spitzenreiter der 50 größten Städte Deutschlands, in denen fast 27 Prozent aller Bürger leben. Am preiswertesten wohnen die Mieter im sächsischen Chemnitz. Zu diesem Ergebnis kommt ImmobilienScout24 mit einem Ranking der durchschnittlichen Angebotsmieten - von Berlin bis Solingen. Die durchschnittliche Miete aller 50 Städte lag im 2. Halbjahr 2011 bei 6,96 Euro. Das sind 6 Cent weniger als im Bundesdurchschnitt. 

Die Münchner wohnen bundesweit am teuersten: Sie bezahlen bei einer Neuvermietung im Schnitt 12,98 Euro Kaltmiete für einen Quadratmeter. Damit geben die Einwohner der bayrischen Landeshauptstadt rund 180 Prozent mehr für das Wohnen aus als die Chemnitzer. Die Stadt ist mit nur durchschnittlich 4,61 Euro Miete pro Quadratmeter die preisgünstigste der 50 größten Metropolen Deutschlands. 

Neben den Münchner müssen auch die Frankfurter Mieter tief in die Tasche greifen. Die Stadt am Main landet beim Ranking auf Platz zwei. Durchschnittlich 11,80 Euro Kaltmiete je Quadratmeter müssen dort im Monat für den Vermieter locker gemacht werden.

Ähnlich teuer sind die Angebotsmieten in Hamburg. Hier sind im Schnitt 10,68 pro Quadratmeter monatlich fällig. Die Hansestadt liegt damit auf Platz drei, dicht gefolgt von Stuttgart (10,07 Euro) und Freiburg (9,80 Euro) auf dem fünften Rang.

Am günstigsten wohnt man in Chemnitz (4,61 Euro) zur Miete. Aber auch im nordrheinwestfälischen Gelsenkirchen (4,74), im niedersächsischen Hagen (4,91), in der Elbestadt Magdeburg (4,97) und der Messestadt Leipzig (5,01), der Stadt mit der höchsten Mieterquote (88 %) und dem mit Abstand größten aktuellen Angebot für Wohnungen zur Miete (mehr als 11.000), ist es mietpreiswert.

Übrigens: In der größten Stadt Deutschlands, Berlin, beläuft sich die Kaltmiete für den Quadratmeter auf 7,27 Euro. Das ist der 17. Rang für die Hauptstadt, die mit 86 Prozent die zweithöchste Mieterquote deutschlandweit aufweist. Die Mieter Solingens, der kleinsten der 50 größten Städte, zahlen für ihre Mietwohnung pro Quadratmeter 5,91 Euro. Das bedeutet Platz 33 im Mietpreis-Ranking von ImmobilienScout24.

Das vollständige Ranking kann bei Bedarf unter presse@immobilienscout24.de angefragt werden.

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Wildschäden: Welche Versicherung zahlt? - Autoversicherung

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Mittwoch, 25. Januar 2012

Leitfaden zum Haus- und Wohnungskauf: Was beim Erwerb der eigenen vier Wände zu beachten ist / Fragen, die geklärt werden müssen / Damit der Kauf zum Glücksgriff wird

Leitfaden zum Haus- und Wohnungskauf:  Was beim Erwerb der eigenen vier Wände zu beachten ist / Fragen, die geklärt werden müssen / Damit der Kauf zum Glücksgriff wird

(np). Im Nachmittagsprogramm des Privatfernsehens geht es ratzfatz: Binnen 45 Minuten ist der Hauskauf unter Dach und Fach. Das dies nicht mal ansatzweise etwas mit der Realität zu tun hat, sollte Immobilieninteressierten bewusst sein. Immerhin ist es wertmäßig meist die größte Anschaffung im Leben. Eine Entscheidung für Jahre, Jahrzehnte, manchmal sogar den Rest des Lebens. Immer beliebter werden gebrauchte Wohnobjekte. Beim ersten Date mit dem „Objekt der Begierde“ ist es ratsam, einen unabhängigen Experten mitzunehmen. Neben kostenpflichtigen Gutachtern kommt dafür durchaus auch ein Handwerker aus dem Familien- oder Freundeskreis in Frage. Darüber hinaus sollten Kaufinteressierte einige grundsätzliche Aspekte und Ratschläge beachten:

Lage und Größe des Grundstücks entscheiden

Ein wichtiges Kriterium ist die Region, in der sich die Immobilie befindet. Wird eine städtische oder ländliche Gegend bevorzugt? Das Thema Infrastruktur steht hier im Vordergrund. Ist die Verkehrsanbindung mit Straßen oder öffentlichen Verkehrsmitteln auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten? Wie lange dauert der Weg zur Arbeitsstelle? Auch die Nähe zu Supermärkten, Ärzten und Schulen erhöhen nicht nur die Lebensqualität der Bewohner, sondern sind Faktoren für den Werterhalt der Immobilie. Ein Augenmerk auf den Außenbereich, sprich Garten, zu richten schadet nicht. Ist dieser gepflegt und passt zu den eigenen Vorstellungen, ist das ein weiterer Pluspunkt, denn dann muss kein zusätzliches Geld investiert werden.

Gleiches gilt für die Erschließung des Grundstücks: 

Müssen für einen Straßen- oder Kanalanschluss noch Kosten übernommen werden? 

Auch die Umgebung spielt eine Rolle. Wie wirkt die Wohngegend um das Grundstück? 

Liegt das Grundstück nah am Wasser oder ist der Grundwasserspiegel generell hoch? 
Über eine Wohngebäudeversicherung, die eine geeignete Police berechnet, lässt sich herausfinden, ob die Region beispielsweise hochwassergefährdet ist. 

Wie sieht es vor der Tür mit der Parkplatzsituation aus? 
Stellplätze oder eine Garage bieten die Garantie, nicht verzweifelte Runden um den Block fahren zu müssen bis vielleicht ein Platz frei wird.

Wichtige Fragen zur eigentlichen Immobilie 

Egal ob ein Haus oder eine Wohnung gekauft werden soll: Der Blick auf den Energieausweis entschlüsselt in beiden Fällen die energetische Situation. Der Energieausweis gibt Auskunft darüber, wie hoch die Nebenkosten für das entsprechende Objekt sind. Aber auch in welcher Höhe die Immobilie möglicherweise noch energieeffizient umgebaut werden muss, damit das Geld nicht sprichwörtlich aus dem Fenster fliegt. 
Apropos Fenster, das Herstellungsjahr eines Fensters ist meist auf der Innenseite der Verglasung vermerkt. Deren Isolation und die Wärmedämmung spielen bei Schimmel meist eine entscheidende Rolle. Deshalb beim Rundgang unbedingt auf feuchte Stellen im Mauerwerk achten.

Was für eine Art Haus darf es grundsätzlich sein? 
Ein freistehendes Haus suggeriert zwar mehr Individualismus, dafür ist der Energieverbrauch bei einem Doppel- oder Reihenhaus aber geringer. 

Wie viel Nutzungsfläche bietet die Wohnung oder das Haus? 
Auch hier ist zu bedenken, dass „groß“ zwar schön ist, aber Auswirkungen auf die Höhe der Nebenkosten hat. Zukünftige Änderungen der eigenen Lebenssituation sind hierbei unbedingt zu beachten. Beispielsweise kann das zweite Obergeschoss für einen Single über das Treppenhaus einfach erreicht werden. Für eine Familie mit Kinderwagen ist das ohne Aufzug eine tägliche Tortur und damit kaum empfehlenswert. Auch eine möglichst flexible Zimmereinteilung ermöglicht bei Familienzuwachs geeignete Veränderungen, vorausgesetzt die Zwischenwände sind nicht tragend. 

Und wie gefällt eigentlich die Innenausstattung? 
Wenn die Farben der Räume und die verlegten Böden den Geschmack des potenziellen Käufers schon treffen, spart das viel Geld. Wer sich für eine Eigentumswohnung entscheidet, klärt am Besten auch gleich ab, ob es einen Hausmeisterservice gibt, eine gemeinsame Müllentsorgung vorhanden ist und welche Kosten dafür monatlich einzuplanen sind.    

Heizungstechnik ausschlaggebend für Nebenkosten

Das Herz der Immobilie ist die Heizungsanlage. Oftmals sind klassische Öl- und Gasheizungen verbaut, die nicht dem neusten Stand entsprechen. Lohnen sich Reparatur oder Modernisierung noch? Ein Gegenargument ist, dass die Kosten für die Betriebsstoffe in den letzten Jahren sowieso immens gestiegen sind und auf lange Sicht vermutlich weiter steigen werden. Aus diesem Grund sind Alternativen, die es ermöglichen Energie und damit bares Geld zu sparen, zunehmend interessant. In Frage kommen beispielsweise Wärmepumpen oder Pelletsheizungen.

Bausparvertrag bietet langfristige Flexibilität

Um den Immobilienkauf und die Modernisierungsarbeiten erfolgreich umsetzen zu können, bedarf es aber vor allem der richtigen Finanzierung. In beiden Fällen ist es von erheblichem Vorteil, wenn der Finanzierer über einen Bausparvertrag verfügt. „So wird die Finanzierung solide und gut planbar“, bestätigt auch Alexander Nothaft vom Verband der Privaten Bausparkassen in Berlin.
„Wer jetzt einen Bausparvertrag abschließt, profitiert derzeit von extrem günstigen Finanzierungszinsen, die man sich mit Vertragsabschluss auch für die Zukunft sichern kann“, erläutert der Finanzexperte. 
Denn je nach Lebensplanung kommt der Bausparer sofort in den Genuss der derzeit günstigen Zinsen und finanziert mit Hilfe eines Bausparvertrages seine Wunschimmobilie. Oder er sichert sich die Zinsen mit Abschluss des Vertrages für später. „In beiden Fällen ist der niedrige Zinssatz garantiert, denn die einmal im Vertrag festgeschriebenen Zinssätze sind fix und unabhängig von der Entwicklung am Kapitalmarkt“, so Nothaft. Diese Zinsgarantie ist einzigartig und nur beim Bausparen möglich.




Ins Heim oder Zuhause gepflegt werden - was ist besser? - Pflegeformen

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Dienstag, 24. Januar 2012

Girokonto für jedermann: Regierung kritisiert Kreditwirtschaft

Girokonto für jedermann: Regierung kritisiert Kreditwirtschaft

Die Bundesregierung hält eine gesetzliche Regelung für ein Girokonto für jedermann für zulässig, sieht jedoch angesichts einer sich abzeichnenden europäischen Regelung auf nationaler Ebene derzeit keinen Handlungsbedarf.

In dem als Unterrichtung vorgelegten Bericht der Bunderegierung zur Umsetzung der Empfehlungen des Zentralen Kreditausschusses zum Girokonto für jedermann (17/8312) ist jedoch von weiterhin dringendem Handlungsbedarf für die Kreditinstitute die Rede. 
Die Kreditwirtschaft habe keine der Empfehlungen aus dem gemeinsamen Maßnahmenpaket von Staat und Wirtschaft umgesetzt. 
Dagegen sei die Bundesregierung ihrem Handlungsauftrag mit dem Gesetz zur Reform des Pfändungsschutzes nachgekommen. 
Die Deutsche Kreditwirtschaft habe demgegenüber weder die Empfehlung für ein Girokonto für jedermann in eine Selbstverpflichtung umgewandelt noch habe sie die Schlichtungssprüche ihrer Schiedsstellen für die Mitgliedsinstitute für verbindlich erklärt. 

Nach der Empfehlung kann ein Kunde ein Girokonto unabhängig von Art und Höhe seiner Einkünfte und auch bei schlechten Schufa-Einträgen erhalten. Der Kunde erhält damit die Möglichkeit zur Entgegennahme von Gutschriften, zu Ein- und Auszahlungen in bar sowie zur Teilnahme am Überweisungs- beziehungsweise Zahlungsverkehr.

Nach Angaben der Bundesregierung lässt sich aus den vorhandenen Daten nicht genau nachvollziehen, wie sich der Zugang zum Girokonto für jedermann und die Nutzung dieser Kontoform entwickelt hat. Es sei daher nicht zweifelsfrei belegbar, dass die Kontolosigkeit in Deutschland allein durch ein Gesetz nachhaltig gesenkt werden könne. Andererseits könne jedoch eine Verbesserung der Situation durch einen gesetzlichen Anspruch auch nicht ausgeschlossen werden. Bei der von der Europäischen Kommission genannten Zahl von 670.000 Kontolosen in Deutschland handelt es sich nach Auffassung der Bundesregierung allenfalls um eine „äußerst grobe Schätzung“.

Weitaus die meisten Bürger in Deutschland würden über ein Konto verfügen, führt die Regierung weiter aus. Unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Bundesbank nennt sie 94,5 Millionen Girokonten, davon 45 Millionen auf Onlinebasis. Die Zahl der Girokonten für jedermann habe jedoch über die Jahre hinweg kontinuierlich zugenommen, berichtet die Regierung unter Berufung auf Zahlen der Kreditwirtschaft. Seien Ende 2005 noch rund 1,9 Millionen dieser Konten geführt worden, so habe sich die Zahl bis Ende 2010 auf 2,6 Millionen erhöht.

Zudem gab es Ende Juni 2011 457.021 Pfändungsschutzkonten, davon mit 254.307 die meisten bei den Sparkassen. Jeder Inhaber eines Girokontos kann sein Konto in einen Pfändungsschutzkonto umwandeln lassen. Damit besteht Pfändungsschutz bis zur Höhe von 1.028,89 Euro, der sich bei Vorliegen von Unterhaltsverpflichtungen noch erhöhen kann. Beim Konto für jedermann besteht dieser Pfändungsschutz nicht. Nach Angaben der Bundesregierung liegen der Kreditwirtschaft keine Angaben zum durchschnittlichen Entgelt für diese Konten vor. Sie verweist jedoch auf Angaben der Verbraucherzentrale Bundesverband über eine „Flut von Beschwerden“ über hohe Kontoführungsgebühren von bis zu 27 Euro monatlich.

Die Kündigung wegen Eigenbedarf

Die Kündigung wegen Eigenbedarf

Die Kündigung wegen Eigenbedarfs ist die häufigste Begründung für die Kündigung eines Mietverhältnisses. Wann Eigenbedarf vorliegt und welche Rechte und Pflichten die Mieter und Vermieter haben, erläutern ARAG Experten.

Privilegierter Personenkreis

Der Vermieter kann Eigenbedarf geltend machen, wenn er seine Wohnung für sich selbst oder für Angehörige benötigt. Als Familienangehörige im Sinne des Gesetzes gelten:

•          Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel

•          Geschwister

•          Schwiegereltern

•          Stiefkinder, Nichten und Neffen.

Ausnahmsweise ist eine Eigenbedarfskündigung auch für Personen möglich, die nicht mit dem Vermieter verwandt sind. Dazu gehören zum Beispiel Ehegatten, der nichteheliche Lebenspartner oder Haushalts- und Pflegepersonal.


Wohnung muss zum Wohnen benötigt werden

Die Räume müssen tatsächlich benötigt werden. Der Vermieter muss vernünftige und nachvollziehbare Gründe darlegen, um den Eigenbedarf zu rechtfertigen. Er muss erläutern, wer einziehen möchte und warum gerade zum Kündigungszeitpunkt. Die Wohnung muss dabei zu Wohnzwecken benötigt werden. Eine Eigenbedarfskündigung ausschließlich zu gewerblichen oder freiberuflichen Zwecken ist ausgeschlossen. Die teilweise Nutzung als Büro ist möglich.


Missbrauchsverbot

Die wichtigste Grenze für die Kündigung wegen Eigenbedarfs ist das Missbrauchsverbot. 

So ist es missbräuchlich, wenn der Vermieter eine Kündigung ausspricht, obwohl er eine andere gleich geeignete Wohnung zur freien Verfügung hat. Alternativ kann er diese Wohnung dem Mieter zum Tausch anbieten. 

Grundsätzlich ist der Vermieter aber nicht zum Anbieten von Alternativwohnungen verpflichtet. 

Ebenfalls ist es missbräuchlich, einem Mieter zu kündigen, obwohl die Wohnung für den Vermieter völlig ungeeignet ist, weil sie beispielsweise unangemessen groß ist (5 Zimmer Wohnung für Student/in). 

Ebenfalls unwirksam wäre eine Kündigung, soweit die Wohnung nur vorübergehend benötigt wird oder der Eigenbedarf schon bei Abschluss des Mietvertrages vorlag, aber verschwiegen wurde. Wenn der Eigenbedarf noch im Laufe der Kündigungsfrist wegfällt, ist die Kündigung ebenfalls unwirksam.

Eigentumswohnung und 2-Familienhäuser

Während im Normalfall bei Eigenbedarf die üblichen Kündigungsfristen Anwendung finden (drei, sechs, oder neun Monate, je nach Dauer des Mietverhältnisses), gelten besondere Kündigungsfristen, wenn die vermietete Wohnung nach Begründung des Mietverhältnisses in eine Eigentumswohnung umgewandelt wurde. Hier beträgt die Kündigungsfrist mindestens drei Jahre.  
Wohnt der Mieter im selben Haus und handelt es sich dabei um ein Haus mit nicht mehr als zwei Wohnungen, so ist die Kündigung leichter möglich. Der Vermieter muss sich nicht auf Eigenbedarf stützen. 
Dem Mieter kann ohne berechtigtes Interesse gekündigt werden. Die Kündigungsfrist verlängert sich allerdings um 3 Monate.



+ Möglichkeiten des Mieters +

Falls der Umzug eine besondere Härte darstellen würde, sollte schriftlich Widerspruch gegen die Kündigung eingelegt werden. Der Widerspruch muss bis zwei Monate vor dem Kündigungstermin erfolgen. Als besondere Härtegründe kommen insbesondere



•          fehlender Ersatzraum,

•          hohes Alter, Krankheit, Behinderung

•          und Schwangerschaft in Betracht.



+ Schadenersatz bei vorgetäuschtem Eigenbedarf +

Wenn der Vermieter den Eigenbedarf nur vortäuscht und der Mieter auszieht, hat er Anspruch auf Schadensersatz. Der Vermieter muss dann alle Mehrkosten tragen, die dem Mieter durch den Umzug entstanden sind. Denkbar ist auch, dass der Mieter seinen Widereinzug durchsetzen kann, zumindest dann, wenn noch kein anderer Mieter eingezogen ist. Der Mieter muss beweisen, dass der Eigenbedarf nur vorgetäuscht war.



+ Einigung und Aufhebungsvertrag +

Sinnvoll kann es sein, wenn sich Mieter und Vermieter einigen und einen Aufhebungsvertrag schließen. Denkbar ist, dass der Vermieter Umzugskosten übernimmt sowie eine Abfindung zahlt. Ein Rechtsstreit und Unsicherheit bezüglich der Wohnungssituation lässt sich so vermeiden. Solche Verträge sollten aber niemals voreilig und nur nach sorgfältiger Prüfung unterzeichnet werden.

Wie teuer sind Tierarztbesuche wirklich? - Verbrauchertipps

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Montag, 23. Januar 2012

Partnersuche & Kontaktanzeigen für Senioren und Singles ab 50+ - 50plus-Treff

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Vermieteralbtraum „Messie“

Vermieteralbtraum „Messie“
 
Ein wahres Schreckgespenst für jeden Vermieter ist das so genannte Messie-Syndrom. Dabei leidet der Mieter unter dem Zwang, wertlose und verbrauchte Sachen zu sammeln und aufzubewahren. In der Regel wird die Wohnung über Jahre mit Müll und wertlosem Zeuge voll gestellt. Geruchsbelästigungen, Schädlingsbefall oder gar die völlige Unbewohnbarkeit der Wohnung sind die Folge. Gerade die Kleinstvermieter werden durch einen solchen Bewohner an den Rand ihrer wirtschaftlichen Existenz gedrängt, da der verursachte Schaden in die Zehntausende gehen kann. ARAG Experten informieren über die rechtlichen Möglichkeiten.

Als Eigentümer und Vermieter gilt es schon vor Abschluss eines Mietvertrages, einen solchen Härtefall auszuschließen. Stellt sich der Mieter als ein solcher Problem-Fall heraus, muss der Vermieter seine rechtlichen Möglichkeiten kennen und möglichst schnell reagieren, um Schlimmeres zu verhindern.

Vorbeugen
 
Vor Abschluss eines Mietvertrages sollte der Vermieter vom potentiellen Mieter immer eine detaillierte Selbstauskunft verlangen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Angabe der bisherigen Vermieter. Bei diesen sollte der Vermieter vor Abschluss des Mietvertrages Erkundigungen über den potentiellen Mieter einholen. Verweigert der Mieter die Selbstauskunft und die Zustimmung zur Kontaktaufnahme mit den bisherigen Vermietern, sollte im Zweifel Abstand vom Abschluss eines Mietvertrages mit diesem Interessenten genommen werden. Im Mietvertrag sollte vereinbart werden, dass der Vermieter das Recht hat, in regelmäßigen Abständen die Wohnung zu begehen. So kann sich der Vermieter bei begründetem Verdacht regelmäßig in der Wohnung umsehen und bei Gefahr direkt einschreiten.

Wenn der Mieter Messie ist

Stellt sich heraus, dass ein Mieter übermäßig viel Unrat oder gar Müll in der Wohnung lagert, muss der Vermieter sofort handeln. Grundsätzlich ist der Mieter zu einem pfleglichen Umgang mit der Mietsache verpflichtet. Er kann sie daher nur so gebrauchen, dass an ihr kein Schaden entsteht. Das Lagern von Müll, mit allen seinen Folgen, stellt meist keinen pfleglichen Umgang dar. In einem solchen Fall sollte der Vermieter dem Mieter eine angemessene Frist zur Beseitigung des Mülls setzten. Wird diese Frist nicht eingehalten, macht sich der Mieter schadensersatzpflichtig und muss die Kosten der Entsorgung übernehmen.

Kündigung nur bei völliger Unzumutbarkeit
 
Eine Kündigung des Mieters kommt nur dann in Betracht, wenn der Sammelzwang des Mieters Ausmaße annimmt, die dem Vermieter nicht mehr zugemutet werden können. Das ist dann der Fall, wenn es aufgrund der Lagerung zu Schädlingsbefall kommt oder wenn die Nachbarschaft durch Geruchsentwicklung aus der betroffenen Wohnung beeinträchtigt wird. Damit ist für eine Kündigung eine gewisse Erheblichkeit der Beeinträchtigung erforderlich. Das bloße Sammeln von Zeitschriften oder Zeitungen etwa reicht für die einseitige Beendigung des Mietverhältnisses durch den Vermieter nicht aus. Auf jeden Fall hat der Vermieter vor Ausspruch der Kündigung dem Mieter eine angemessene Frist zur Beseitigung der Beeinträchtigung zu setzen.

Ordnungsämter einbeziehen
 
Um möglichst schnell Schaden von seinem Eigentum abzuwenden, kann der betroffen Vermieter versuchen, die Ordnungsämter der Stadt oder Gemeinde einzubeziehen. Diese können im Wege der Gefahrenabwehr den Mieter verpflichten, seine Wohnung von Unrat und Müll zu befreien. Das wird immer dann der Fall sein, wenn von der Lagerung von Müll in einer Wohnung eine Gesundheitsgefährdung ausgeht. Ergeht eine solche Anordnung der Behörde gegen den Mieter als Verursacher, ist dieser für die Entsorgung verantwortlich und hat die Kosten einer solchen Räumung und Entsorgung zu tragen. Aber Vorsicht: Ist der Mieter aber aus gesundheitlichen oder finanziellen gründen nicht in der Lage, die amtlich angeordnete Entrümpelung vorzunehmen, kann der Vermieter dafür in die Pflicht genommen werden (AG Arnsberg 5 L 36/08).

Vier Tipps rund um Online-Banking via Smartphone, iPad & Co.

Vier Tipps rund um Online-Banking via Smartphone, iPad & Co.

Köln, 23. Januar 2011. Immer mehr Menschen nutzen mobile Endgeräte für den Geldtransfer. Doch diese Art von Online-Banking birgt besondere Sicherheitslücken und Risiken. Was der Verbraucher beachten muss, erklärt ROLAND-Partneranwalt Helmut Winter von der Würzburger Kanzlei Winter & Kollegen.

Tipp 1: Smartphone & Co nicht aus den Augen lassen

Grundsätzlich gilt: Sobald der Kunde Geldtransaktionen über sein Smartphone vornimmt, darf die Bank das Konto belasten. Wurde Geld überwiesen, ohne dass der Kunde den Vorgang selbst ausgeführt oder Dritten schuldhaft ermöglicht hat, muss die Bank die Buchung stornieren. Die Bank führt das Storno jedoch nur dann durch, wenn der Kunde nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig seine Sorgfaltspflichten verletzt hat. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn der Kunde sein Handy unbeobachtet im Café auf dem Tisch liegen lässt oder er PIN und TAN zusammen aufbewahrt. Meist kann die Bank beweisen, dass die Abbuchung mit gültiger PIN und TAN veranlasst wurde. Dann muss der Kunde belegen, dass er seine Sorgfaltspflichten nicht verletzt hat. Dasselbe gilt, wenn der Nutzer vergisst, sich beim Online-Banking abzumelden und Dritte einen kriminellen Schaden anrichten können. „Das ist, als ob man die Hausschlüssel offen herumliegen lässt oder ohne abzuschließen aus dem Haus geht, und deshalb Diebe eindringen können. Insgesamt ist das Risiko des Kunden beim Online-Banking via Smartphone sehr gering, solange er das mobile Endgerät so gut schützt wie seinen Geldbeutel oder seine Wohnungsschlüssel – also aufgepasst“, rät Helmut Winter.

Tipp 2: Sicherheitsvorkehrungen wie für den Computer treffen

Um mobile Endgeräte vor Hackerangriffen und Zugriffen durch Unbefugte zu schützen, sollte man wie beim Computer bestimmte Sicherheitsvorkehrungen beachten. Zugangsdaten wie PIN und Codes sollte der Verbraucher selbst bestimmen und niemandem mitteilen. Empfehlenswert sind darüber hinaus Virenschutz- und Verschlüsselungsprogramme. Wenn man sogenannte Apps und Betriebssystem-Updates herunterlädt, ist darauf zu achten, dass die Quelle vertrauenswürdig ist. Um das Smartphone entsprechend zu schützen, empfiehlt der ROLAND-Partneranwalt: „Sicherheitssoftware wird regelmäßig getestet und verglichen. Der Kunde sollte sich hier genau informieren und sorgfältig die bei seiner Bank geltenden Geschäftsbedingungen und Regeln zum Online-Banking lesen, um die richtigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.“

Tipp 3:  Empfängerkonto und Betrag kontrollieren

Bei der vom Geldinstitut angebotenen Banking-App sollte der Verbraucher darauf achten, dass die Bank ein Sicherheitssystem nutzt, das auf dem neuesten Stand ist. So sollte zum Beispiel die TAN, mit der man eine Geldtransaktionen bestätigt, nicht auf das zum Online-Banking genutzte Endgerät übermittelt werden. Das SMS-TAN-System ist für Smartphones daher ungeeignet. Ein aktuelles Verfahren mit hohem Sicherheitsniveau ist das sogenannte Chip-TAN-Verfahren. Das dafür benötigte Gerät, den TAN-Generator, erhält man bei seiner Bank. Bei diesem Verfahren wird die TAN nicht übermittelt, sondern der Kunde schiebt seine persönliche Bankkarte mit Chip in den TAN-Generator. Unter Verwendung des Empfängerkontos und des Betrags wird dann für die jeweilige Transaktion eine spezifische TAN errechnet. „Auf diese Weise erkennt der Kunde, welcher Betrag wohin überwiesen wird, wenn er den Zahlungsvorgang auslöst“, erklärt Helmut Winter und rät: „Wer mit dem Smartphone Online-Banking betreiben will, sollte sich bei seiner Bank über das Verfahren genau informieren.“

Tipp 4: Haftung bei Kartenmissbrauch beachten

Bei unerklärlichen Abbuchungen, die beispielsweise mit der persönlichen Bankkarte veranlasst werden, haftet der Kunde sogar ohne Verschulden bis zu einem Betrag von 150 Euro. Das Kreditinstitut muss jedoch nachweisen, dass die Transaktion so wie vereinbart vorgenommen und ordnungsgemäß aufgezeichnet wurde. Um nicht haftbar gemacht zu werden, muss der Verbraucher konkret beweisen können, dass er den Vorgang nicht selbst ausgeführt hat. Über diese Haftungsverteilung sowie Möglichkeiten und Risiken des Online-Banking insgesamt muss die Bank den Kunden informieren. „Der effektivste Schutz für den Kunden besteht aber schon darin, dass die Bank keinen vertraglichen Anspruch gegen ihn hat, wenn er eine Geldtransaktion nicht autorisiert hat“, so der ROLAND-Partneranwalt. „Daher sollte man auf Karte und Co. stets gut achtgeben und die Bewegungen auf dem Konto im Blick haben.“


Sonntag, 22. Januar 2012

Havarie – Angst rechtfertigt keinen Reiserücktritt!

Havarie – Angst rechtfertigt keinen Reiserücktritt!

Nach dem Unglück der Costa Concordia vor der toskanischen Küste herrscht bei Urlaubern, die für dieses Jahr eine Kreuzfahrt gebucht haben große Ratlosigkeit, teilweise sogar Angst. Viele spielen mit dem Gedanken, von ihrer Reiserücktrittskostenversicherung gebrauch zu machen. Aber geht das so einfach? ARAG Experten sagen, ob ein Reiserücktritt gerechtfertigt ist oder nicht.

Angst vor Kreuzfahrt
Wer wegen der aktuellen Ereignisse von einer schon gebuchten Kreuzfahrt zurücktreten möchte, bleibt höchstwahrscheinlich auf den Stornokosten sitzen. Denn auch eine Reiserücktrittkostenversicherung greift nicht, wenn ein Kreuzfahrtschiff verunglückt. Man kann auch nicht davon ausgehen, dass Reiseanbieter eine kostenlose Stornierung anbieten werden. In der Vergangenheit gab es so etwas jedenfalls noch nie. 

Die plötzliche Angst vor dem Betreten eines riesigen Kreuzfahrtschiffes ändert daran nichts. 
Es besteht zum Beispiel auch kein Anspruch auf Erstattung des Reisepreises, wenn ein Flugzeug kurz nach dem Start wieder zum Heimatflughafen zurückkehrt, weil ein Defekt aufgetreten ist. 

ARAG Experten nennen so einen Fall, bei dem ein Passagier nach so einer Umkehr das Vertrauen in die Sicherheit der Maschine verloren hatte. Andernfalls, so meinten die Richter, könne ein einmal repariertes Flugzeug nie wieder eingesetzt werden (AG Düsseldorf, 46 C 15329/98).

Wann zahlt die Reisekostenrücktrittsversicherung? 
Je nach Ausgestaltung des Vertrages kann der Versicherungsfall beispielsweise bei unerwarteter Krankheit und Unfällen, aber auch bei einer Impfunverträglichkeit eintreten oder wenn ein so genannter erheblicher Eigentumsschaden vorliegt – wenn einem z.B. das Haus abgebrannt ist. 

Manche Versicherungen bezahlen auch, wenn man sich den Urlaub wegen einer unverschuldeten Arbeitslosigkeit nicht mehr leisten kann. 

Wichtig ist nach Auskunft der ARAG Experten: Kann man eine Reise nicht antreten, so muss man sie sofort stornieren und dies unverzüglich der Versicherung mitteilen, sonst verfällt unter Umständen der Versicherungsschutz. Dann bleibt man nicht nur auf den Stornogebühren sitzen, auch der Versicherungsbeitrag von etwa zwei bis drei Prozent der Reisekosten ist unter Umständen verschenkt.

Unglücksschiff gebucht?
Etwas anders ist der Fall für Urlauber zu bewerten, die ihre Kreuzfahrt auf dem verunglückten Schiff „Costa Concordia“ gebucht haben. In diesem Fall gibt es mehrere Möglichkeiten: Entweder bekommen die Passagiere ihr Geld zurück oder ihnen wird eine andere Reise beim gleichen Anbieter angeboten. Zum Beispiel auf einem anderen Schiff der Reederei. Am besten, wenden sich diese Urlauber direkt an ihr Reisebüro oder ihren Reiseveranstalter.

Kreuzfahrten hoch im Kurs
Trotz des schlimmen Schiffsunglücks der Costa Concordia stehen bei den meisten Urlaubern Kreuzfahrten nach wie vor hoch im Kurs. 

Viele wertvolle Tipps rund um die schönsten Wochen des Jahres auf einem Traumschiff und einen Einblick in die neuen Fahrgastrechte 2012 – die auch den unmittelbar Betroffenen der Costa Concordia zugute kommen – geben ARAG Experten unter: 


Samstag, 14. Januar 2012

Online-Banking: Besser nur am eigenen Rechner

Online-Banking: Besser nur am eigenen Rechner

Verbraucher mit Online-Girokonto können ihre Bankgeschäfte bequem von jedem internetfähigen Rechner aus erledigen, und manch einer hat sicherlich schon eine dringende Überweisung vom Büro aus oder bei Freunden getätigt. Allerdings rät die TARGOBANK hier zur Vorsicht: 

Wird nämlich ein fremder Rechner genutzt, der nicht ausreichend geschützt ist, können die Zugangsdaten in falsche Hände geraten. Daher sollte man sich im Bedarfsfall stets versichern, dass der verwendete PC oder Laptop mit aktueller Virenschutz-Software ausgestattet ist, und die Firewall aktiviert wurde. 

Vom Online-Banking in Internet-Cafés raten Sicherheitsexperten einhellig ab, da der Nutzer selbst kriminelle Aktivitäten hier niemals völlig ausschließlich kann. Wer absolut sicher gehen will, nutzt für Online-Banking am besten nur den eigenen Rechner.    

Dienstag, 10. Januar 2012

Wenn der Flieger nicht kommt: Was tun bei Verspätungen, Umbuchungen und Ausfällen von Flügen?

Wenn der Flieger nicht kommt: Was tun bei Verspätungen, Umbuchungen und Ausfällen von Flügen?

Berlin, 10. Januar 2012 – Ein Albtraum: Der Urlaub ist geplant, das Hotel gebucht und die Koffer sind gepackt – aber der Flieger kommt nicht. Wenn sich der Flug verspätet, umgebucht oder sogar annulliert wird, zerplatzt der Traum vom entspannten Urlaub mit der Familie noch vor dem Gate. Was zu tun ist, weiß Dr. Philipp Kadelbach, Rechtsexperte bei flightright (www.flightright.de), dem Verbraucherportal für Fluggastrechte.

Was viele Reisende nicht wissen: Geprellten Flugreisenden stehen konkrete Ansprüche auf Schadensersatz zu. „Verzögern sich Abflug und Ankunft um mehr als drei Stunden, sind Fluggesellschaften zu Entschädigungszahlungen von bis zu 600 Euro verpflichtet“,  weiß Philipp Kadelbach. „So kann zum Beispiel eine vierköpfige Familie bis zu 2.400 Euro Ersatz geltend machen. Die Höhe der Ersatzbeträge staffelt sich dabei nach der Länge der Flugstrecke.“

Flugverspätungen sind besonders für Familien eine enorme Geduldsprobe. Nach längerem Warten vor dem Check-in-Schalter sind die Koffer endlich aufgegeben und nun das: Auf dem Weg zum Gate heißt es „Delay“, Verspätung. Wenn die lieben Kleinen dann quengelig werden, ist es leichter gesagt als getan, noch die Ruhe zu bewahren. Da kann es helfen, sich die Wartezeit erst einmal mit einem kleinen Snack im Bistro zu verkürzen. Zudem sollten Reisende ihr Hotel über eine spätere Ankunft informieren. Gut zu wissen:  Bei Verzögerungen von mehr als zwei Stunden, haben Passagiere gegenüber der Airline Anspruch auf Verpflegung und zwei kostenfreie Telefonate.

Werden Flüge storniert, sollten Familien dagegen nicht lange warten, sondern sofort handeln. Am besten suchen Reisende umgehend den Ticket-Schalter ihrer Fluggesellschaft auf, um sich über Ersatzflüge zu informieren. Die Airlines sind verpflichtet für eine schnellstmögliche alternative Beförderung zu sorgen. Nicht selten kommen manche Fluggesellschaften dieser Ersatzflugverpflichtung nicht nach. In einer solchen Situation sind Familien gut beraten, sich selbst einen neuen Flug zu suchen und für eine mögliche Rückerstattung der Kosten sämtliche Belege und Rechnungen aufzubewahren. Dabei gilt aber, dass Airlines nur die angemessenen Kosten zurückerstatten müssen.

Generell sind Reisende eher schlecht über ihre Ansprüche gegenüber Airlines informiert. „Dabei haben allein im letzten Jahr Tausende deutsche Flugreisende Ihr Recht auf eine Entschädigungszahlung nicht wahrgenommen, weil sie schlichtweg ihre Rechte nicht kennen“, so der Experte Philipp Kadelbach. „Außerdem rechnen Fluggesellschaften damit, dass ihre Passagiere zeit- und kostenintensive Rechtsverfahren vermeiden wollen. Sie reagieren dann gerne auf Anfragen mit standardisierten Formbriefen oder schikanieren die Fluggäste, indem sie Belegen anfordern, ohne das der Passagier realistische Aussicht auf Entschädigung hat“, kritisiert Kadelbach.

Wer zähe Rechtsstreitigkeiten mit der Fluggesellschaft und hohe Anwaltskosten vermeiden möchte, findet schnelle Hilfe auf dem Verbraucherportal flightright (www.flightright.de). Passagiere müssen nur ihre Flugnummer und den Abflugtag in den kostenlosen Entschädigungsrechner eingeben. flightright prüft dann die Rechtsansprüche der Passagiere und setzt diese gegenüber der Fluggesellschaft durch. Nach erfolgreichem Abschluss erhält flightright eine prozentuale Beteiligung von der Entschädigungssumme in Höhe von 25 Prozent zzgl. Mehrwertsteuer.

Über flightright

flightright (www.flightright.de), das Verbraucherportal für Fluggastrechte, startete im Frühjahr 2010. 

Passagiere haben die Möglichkeit, Entschädigungen für verspätete oder annullierte Flüge direkt über das Portal von flightright einzufordern. 

flightright beruft sich auf die EU-Verordnung 261/2004. Diese spricht Betroffenen von Flugausfällen und Verspätungen eine Wiedergutmachung durch die Fluggesellschaft zu. Weitere Informationen auf http://www.flightright.de


Online-Kredite: EU-Kontrolle deckt Mängel bei vielen Webseiten auf

Online-Kredite: EU-Kontrolle deckt Mängel bei vielen Webseiten auf

 


10.01.2012 Über zwei Drittel der Webseiten, die im Internet Kredite oder Kreditkarten anbieten, informieren ihre Kunden nicht ausreichend über wichtige Kriterien.

Oft fehlen etwa Angaben darüber, wie viel der Kredit insgesamt kostet, wie lange der Vertrag läuft oder zur effektiven Zinshöhe und -art. Das zeigt eine EU-weite Überprüfung von Verbraucherkredit-Webseiten, die EU-Verbraucherkommissar John Dalli am Dienstag, den 10. Januar 2012 in Brüssel vorgestellt hat. In Deutschland fanden die Tester bei 20 von 26 untersuchten Webseiten Mängel. Deren Betreiber müssen ihre Werbung und Angebote nun an die europäischen Vorgaben für Verbraucherkredite anpassen.

"Manchmal müssen Personen, die einen Kredit aufnehmen, hinterher feststellen, dass dieser sie letzten Endes teurer zu stehen kommt als ursprünglich erwartet, weil wichtige Angaben missverständlich waren oder fehlten", sagte John Dalli. "Verbraucherkredite sind nicht immer leicht zu verstehen; deswegen gibt es europäische Rechtsvorschriften, die den Verbrauchern dabei helfen sollen, ihre Entscheidungen in voller Kenntnis der Sachlage zu treffen. Es ist äußerst wichtig, dass die Verbraucher von den Unternehmen richtige und vollständige Informationen erhalten. Aufgabe der Kommission ist es, dies zusammen mit den nationalen Aufsichtsbehörden sicherzustellen."

Eine EU-weite Überprüfung (ein sogenannter "EU Sweep") ist eine von der EU-Kommission geleitete und von den nationalen Aufsichtsbehörden gleichzeitig durchgeführte konzertierte Aktion zur Durchsetzung von EU-Recht, bei der ein bestimmter Wirtschaftssektor auf Verletzungen der Verbraucherrechte überprüft wird. Der Sweep für Verbraucherkredite fand im September 2011 statt. Insgesamt wurden 562 Webseiten überprüft, von denen nur 30 Prozent die einschlägigen verbraucherrechtlichen Vorschriften einhielten. Für 70 Prozent, also 393 Webseiten, wurde eine weitere Überprüfung angesetzt. Die drei häufigsten Mängel waren fehlende Angaben in der Werbung für Verbraucherkredite, fehlende wichtige Angaben im Angebot selbst und eine irreführende Darstellung der Kosten.

In den kommenden Wochen und Monaten werden nun die nationalen Behörden die Unternehmen kontaktieren und sie um Klarstellung ersuchen bzw. zur Korrektur ihrer Websites auffordern. Kommen die Unternehmen dieser Aufforderung nicht nach, können rechtliche Schritte eingeleitet werden, die zur Verhängung von Geldstrafen oder sogar zur Schließung der betreffenden Websites führen können.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Hintergrundmemo.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Regelmäßig in den Briefkasten schauen!

Regelmäßig in den Briefkasten schauen!

Neben Urlaubsgrüßen, Rechnungen und jeder Menge Werbung findet sich in Briefkästen manchmal auch wirklich Wichtiges – und Eiliges. Im Geschäftsverkehr werden nämlich oft Briefe versandt, die bestimmte Fristen in Lauf setzen, etwa Kündigungen, verwaltungsrechtliche Bescheide oder Widerrufsbelehrungen. Wenn der Brief während der Abwesenheit des Empfängers bei diesem eingeht und in dieser Zeit eine Frist abläuft, stellt sich oft die Frage, ob die Frist doch noch verlängert werden kann. ARAG Experten klären den Sachverhalt.

Kündigungen

Beim Kündigungsschreiben des Arbeitgebers oder Vermieters handelt es sich um eine so genannte empfangsbedürftige Willenserklärung. Wenn sie per Post verschickt wird, ist das also eine Willenserklärung gegenüber einem Abwesenden. Grundsätzlich setzt das Wirksamwerden einer solchen Erklärung voraus, dass diese dem Adressaten auch zugegangen ist. Dies erfolgt im Normalfall mit dem Einwurf in den Briefkasten. Also Vorsicht: Die Kündigung ist bereits dann wirksam, wenn der Empfänger die Möglichkeit hat, von deren Inhalt Kenntnis zu nehmen, das heißt, wenn sich das Schreiben im Briefkasten befindet. Nicht erforderlich ist, dass der Empfänger das Schreiben auch tatsächlich durchliest. Besonders wichtig ist, wann der Brief als zugegangen gilt. Die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze besagen, dass das Schreiben noch am selben Tag als zugegangen gilt, wenn es unter der Woche bis 18 Uhr in den Briefkasten des Empfängers eingeworfen wird. Das bedeutet, dass der Adressat mit der Post bis 18 Uhr rechnen muss. Das kann besonders problematisch werden, wenn z.B. der Arbeitgeber eine Kündigung ausspricht und der Arbeitnehmer im Zeitpunkt des Kündigungszugangs entweder einen längeren Urlaub macht oder längere Zeit krank ist. Denn der Arbeitnehmer hat nur drei Wochen nach Zugang der Kündigung Zeit, die Wirksamkeit der Kündigung gerichtlich überprüfen zu lassen. Falls nach der Rückkehr des Arbeitnehmers diese Frist bereits abgelaufen ist, sollte er unverzüglich die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beim zuständigen Arbeitsgericht beantragen und Kündigungsschutzklage erheben. Der Arbeitnehmer muss dabei glaubhaft machen, dass er durch besondere Umstände daran gehindert war, die Klage rechtzeitig einzureichen. Als Nachweis kann er z.B. Belege, Atteste oder Buchungsbestätigungen von einer Reise vorlegen oder eine eidesstattliche Versicherung abgeben. Die nachträgliche Zulassung der Klage muss innerhalb von zwei Wochen z.B. nach der Krankheit oder dem Urlaub beantragt und begründet werden.

Behördenbescheide

Ähnlich verhält es sich im Verwaltungsverfahren, wenn z.B. eine Behörde einen Bescheid verschickt. Da die Verwaltung keine Willenserklärungen abgeben kann, entscheidet sie durch Verwaltungsakte bzw. Bescheide. Diese werden dem Bürger bekannt gegeben. Im Verwaltungsverfahren gibt es die gesetzliche Vermutung, dass ein Bescheid am dritten Tag nach Aufgabe zur Post als bekannt gegeben gilt. Die gesetzliche Vermutung kann aber vom Bürger widerlegt werden, indem er Beweise vorlegt, dass das Schreiben bei ihm später eingegangen ist. Auch hier kann der Empfänger einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand innerhalb von zwei Wochen nach Wegfall des Hindernisses stellen, falls er unverschuldet eine Frist zur Einlegung eines Rechtsmittels, z.B. eines Widerspruchs, hat verstreichen lassen.

Widerrufsbelehrungen

Etwas anderes gilt bei Widerrufsbelehrungen, die z.B. ein Unternehmer einem Verbraucher bei einem Haustür- oder Fernabsatzgeschäft schicken muss. Die Widerrufsfrist beträgt meist zwei Wochen ab Zugang der Widerrufsbelehrung. Wenn der Verbraucher diese Frist versäumt, weil er seinen Briefkasten nicht geleert hat, gibt es keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand. Zwar handelt es sich beim Widerruf – wie bei der Kündigung – um eine einseitige Willenserklärung. Der Widerruf eines Verbrauchers ist aber im Gegensatz zu einer Klage gegen eine Kündigung keine prozessuale Handlung, sondern eine außergerichtliche Möglichkeit, von einem Vertrag Abstand zu nehmen, erläutern ARAG Experten.

Praxistipp:

Bei längerer Abwesenheit sollte unbedingt sicher gestellt sein, dass der Briefkasten regelmäßig geleert und die Post zur Kenntnis genommen wird. Wer bereits eine Frist versäumt hat, sollte schnellstmöglich einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand stellen und diese begründen. Die versäumte Rechtshandlung kann dann nachgeholt werden, z.B. durch Einlegung eines Widerspruchs gegen eine verwaltungsrechtliche Entscheidung.

Download des Textes:

http://www.arag.de/rund-ums-recht/rechtstipps-und-urteile/sonstige

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Montag, 2. Januar 2012

Elektronische Lohnsteuerkarte verschoben

Elektronische Lohnsteuerkarte verschoben

Zum 1.1.2012 sollte die Lohnsteuerkarte endgültig durch die zentral gespeicherten "elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale" (ELStaM) abgelöst werden. Doch die Einführung des elektronischen Verfahrens wird sich weiter verzögern, wissen die Experten der TARGOBANK. 
Damit behält die Lohnsteuerkarte 2010 für ein weiteres Jahr Gültigkeit. Sind die dort vermerkten Daten wie Steuerklasse, Anzahl der Kinder und Religionszugehörigkeit sowie eventuell eingetragene Freibeträge weiterhin korrekt, müssen Arbeitgeber nicht tätig werden. Haben sich Abzugsmerkmale etwa durch Eheschließung oder Geburt eines Kindes geändert, muss sich der Verbraucher an sein Finanzamt wenden. Dort werden die Änderungen zentral gespeichert und ein Ausdruck für den Arbeitgeber erstellt. Auch Berufsanfänger erhalten dort eine Ersatzbescheinigung. 


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