Donnerstag, 29. Dezember 2011

Änderungen in der Rentenversicherung zum 1. Januar 2012 Beitragssatz sinkt - geringere Beiträge

Änderungen in der Rentenversicherung zum 1. Januar 2012 Beitragssatz sinkt - geringere Beiträge

Berlin (ots) - Zum Jahresbeginn 2012 ergeben sich in der gesetzlichen Rentenversicherung einige Änderungen. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin. 

Die Beitragsbemessungsgrenze beträgt in den alten Bundesländern ab Januar 2012 monatlich 5.600 Euro (67.200 Euro jährlich), bisher 5.500 Euro (66.000 Euro jährlich). In den neuen Bundesländern beträgt die Beitragsbemessungsgrenze, wie im Jahre 2011, auch 2012 4.800 Euro (57.600 Euro jährlich). Die Beitragsbemessungsgrenze ist der Höchstbetrag, bis zu dem Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen bei der Berechnung des Rentenversicherungsbeitrags berücksichtigt wird.

Der Höchstbeitrag für Pflichtversicherte zur Rentenversicherung steigt 2012 in den alten Bundesländern von monatlich 1.094,50 Euro, um monatlich 3,10 Euro, auf monatlich 1.097,60 Euro. In den neuen Bundesländern verringert sich der Höchstbeitrag ab Januar 2012 von derzeit monatlich 955,20 Euro, auf monatlich 940,80 Euro.

Der freiwillige Mindestbeitrag beträgt in den alten und neuen Bundesländern einheitlich 78,40 Euro monatlich und verringert sich damit um 1,20 Euro monatlich. Der Höchstbeitrag für freiwillig Versicherte liegt in den alten und neuen Bundesländern 2012 einheitlich bei 1.097,60 Euro.

Der Beitragssatz zur Rentenversicherung, der fünf Jahre in Folge auch im Jahr 2011 unverändert 19,9 Prozent des sozialversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens betrug, wird im Jahre 2012 auf 19,6 Prozent gesenkt. Hiervon zahlen Versicherte und Arbeitgeber je die Hälfte.

Die Hinzuverdienstgrenze von monatlich 400 Euro brutto bleibt 2012 für Altersrentner vor Erreichen der Regelaltersgrenze sowie für Bezieher einer vollen Erwerbsminderungsrente maßgebend. Bei einem Hinzuverdienst bis zu 400 Euro kann die Rente in voller Höhe gezahlt werden. Wer regelmäßig mehr als 400 Euro monatlich zu seiner Rente hinzuverdient, erhält - je nach Höhe des Hinzuverdienstes - die Rente anteilig. 

Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bund.de

Finanzieller Engpass – Was kann man tun?

Finanzieller Engpass – Was kann man tun? 
 
Weihnachten und Jahreswechsel sind überstanden – die meisten guten Vorsätze noch nicht über Bord geworfen. Doch regelmäßig zum Jahresbeginn wird es bei dem ein oder anderen knapp auf dem Konto. Die Weihnachtsgeschenke für die Familie sind doch etwas üppiger ausgefallen als geplant und im Januar wollen viele Versicherungen und andere jährlich anfallende Zahlungen bedient werden. Wenn jetzt noch die Waschmaschine oder das Familienauto streikt, ist der Dispo bei der Bank schnell am Limit. Was man tun kann, wenn man dringend etwas Geld braucht – und vor allem, was man dringend lassen sollte, sagen ARAG Experten!
 

Kreditvermittler

Schneller Kredit ohne Schufa-Auskunft? Finger weg! Denn dabei handelt es sich in aller Regel um Kreditvermittler und die vergeben selbst keine Darlehen, sondern reichen nur Anfragen an Banken weiter. Zu den Angeboten gehört auch meist, dass man gegen hohe Gebühren Antragsformulare anfordern muss. Den ersehnten Kredit hat man damit noch lange nicht. Außerdem: Selbst wenn man über den Kreditvermittler Geld erhalten sollte, wird das Darlehen zumeist bei einer Teilzahlungsbank vermittelt, deren Zinssätze wesentlich höher sind als bei Geschäftsbanken oder Sparkassen.



Ratenkredit

Besser als Kreditvermittler – direkt zur Bank oder Sparkasse. Wie schnell einem dort geholfen wird, kann man allerdings auch nicht pauschal beantworten. Es hängt immer von der Bonität des Kunden ab. Bei entsprechenden Sicherheiten bietet sich etwa ein Ratenkredit an. Damit steht das Geld in ein bis zwei Tagen zur Verfügung. Die eigene Hausbank ist dabei aber nicht immer die günstigste! Bei Ratenkrediten wie bei allen anderen Darlehen sollte man die Preise möglichst vieler Kreditinstitute vergleichen. Es gibt viele Formen, die sich in Zinshöhe und Laufzeit oft stark unterscheiden. Aussagekräftig ist aber allein der effektive Jahreszins, den anzugeben die Kreditinstitute gesetzlich verpflichtet sind.

Dispositionskredit

Wer es besonders eilig hat kann sein kontoführendes Kreditinstitut auch bitten, den Dispokredit zu erhöhen. Dann steht das Geld sofort zur Verfügung. Derzeit liegt der Zinssatz für Dispo-Kredite bei um die zwölf Prozent. Daher empfehlen ARAG Experten diese Lösung nur, wenn man das Konto in wenigen Monaten wieder ausgleichen kann. Ansonsten wird der „Dispo“ zu einer recht kostspieligen Angelegenheit. Noch teurer wird es, wenn man das von der Bank oder Sparkasse eingeräumte Limit des Dispo-Kredites ohne Rückfrage überzieht. Bei solchen geduldeten Überziehungen kommen nochmal mindestens drei bis vier Prozent Zinsen obendrauf.

Pfandhaus

Schnell, relativ unbürokratisch und anonym gibt es Geld in Pfandhäusern. Bei dieser Art des Kredites haftet man nur mit dem Pfand; das kann man innerhalb einer bestimmten Frist wieder auslösen. Nach Verstreichen der Frist wird das Pfand verkauft oder versteigert – ein Mehrerlös heraus geht dann selbstverständlich an den Pfandgeber. Wird weniger erlöst, als für das Pfand beliehen wurde, bleibt das Pfandhaus auf dem Verlust sitzen. Darum geben Pfandhäuser nie den tatsächlichen vollen Wert Gegenstandes heraus, erläutern ARAG Experten.

Download des Textes unter:

Dienstag, 27. Dezember 2011

Wichtige Änderungen im neuen Jahr -  Politik, Nachrichten – MSN Nachrichten - Nachrichten

Wichtige Änderungen im neuen Jahr - Politik, Nachrichten – MSN Nachrichten - Nachrichten

Immobilienfinanzierung: Online-Rechner im Internet helfen bei Kassensturz und geben ersten Überblick über Zinsen, Monatsrate und Laufzeit

Immobilienfinanzierung: Online-Rechner im Internet helfen bei Kassensturz und geben ersten Überblick über Zinsen, Monatsrate und Laufzeit 

Mannheim (20.12.2011). Wer eine Immobilie mit einem Kredit finanzieren möchte, sollte sich zunächst im Internet informieren. Eine Vielzahl von kostenlosen Online-Rechnern hilft dabei, sich einen ersten Überblick über Ausgaben und finanzielle Belastungen zu verschaffen. „Das selbständige Rechnen von Szenarien wirft zudem wichtige Fragen auf, die sich gut im ersten Beratungsgespräch stellen lassen“, sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. Die Bandbreite der Onlinehilfen im Netz reicht von Angebotsvergleichsrechnern über Nebenkostenrechner bis hin zu Eigenheimrechnern, die die Machbarkeit einer Finanzierung ausloten. Die nachfolgenden Rechenhilfen sind für Häuslebauer und Immobilienkäufer Pflicht. 

Haushaltsrechner: Am Anfang steht der Kassensturz

Aktuell bewegen sich die Zinsen für Immobilienkredite durch die Eurokrise bei rund 3 Prozent und damit deutlich unter dem langjährigen Mittel. Ob sich vor dem Hintergrund des Zinstiefs die Rechnung „Kaufen statt Mieten“ tatsächlich lohnt, kann ein erster Kassensturz verraten. So genannte Haushaltsrechner geben einen soliden Anhaltspunkt über die tatsächliche Finanzsituation. Interessierte geben die wichtigsten Ausgaben und Einnahmen online ein und sehen anschließend, wie viel Geld eigentlich für eine Finanzierung zur Verfügung steht. „Ob Zeitungsabo, Kinobesuche, Kosmetik oder Fitnessstudio: Viele unterschätzen ihre Ausgabensituation. Aus diesem Grund sollten Kontoauszüge aus den vergangenen 12 Monaten hinzugezogen werden“, rät Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. Zum Haushaltrechner:


Quick-Check: Den persönlichen Zins errechnen

Wer aktuell eine Immobilie finanzieren möchte und ein Darlehen benötigt, zahlt dafür bestenfalls einen Kreditzins von rund 2,9 Prozent, wenn er sich für ein Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung entscheidet. Wie hoch der Zinssatz jedoch genau ist, hängt davon ab, wie viel Eigenkapital der Darlehensnehmer mitbringt und welche Zinsfestschreibung er wählt. „Bei Immobilienkrediten erhält jeder Darlehensnehmer einen individuellen Zinssatz, der von vielen Faktoren wie Eigenkapital, Monatseinkommen und Immobilienwert abhängt“, erläutert Oppel. Zins-Quick-Checks im Internet errechnen, wie hoch der persönliche Zins in etwa sein wird. Vor einem ersten Beratungsgespräch ist ein solcher Zinscheck entsprechend ratsam.


Tilgungsrechner: Wie hoch die Restschuld tatsächlich ist

Die Finanzierung einer Waschmaschine ist meist nach einem Jahr erledigt, ein Auto ist oft nach drei Jahren abbezahlt. Umso verwunderter sind Immobilienkäufer, wenn sie sehen, wie hoch die Restschuld bei einer Immobilienfinanzierung ist, wenn die Zinsbindung nach zehn Jahren ausläuft und eine Anschlussfinanzierung ansteht. „Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Mehrheit der Deutschen die Höhe der Restschuld deutlich unterschätzt“, warnt Oppel. Abhilfe können Tilgungsrechner schaffen. Sie zeigen, wie sich die Finanzierung bei verschiedenen Tilgungssätzen verändert. „Im Internet lässt sich in wenigen Minuten testen, wie hoch die Monatsrate bei 1, 2 oder 5 Prozent Tilgung ist – und welchen Einfluss eine hohe Tilgung auf die Restschuld hat“, sagt Oppel. Konnten solche Berechnungen früher nur matheversierte Immobilieninteressenten vornehmen, erledigen heute Online-Rechner die Kalkulation.

Kreditkarten im Internet finden » Kreditkarten, Internet, Karte, Vergleich, Kredit, Zinsen » gratis Kreditkarten

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Mittwoch, 21. Dezember 2011

Willkommen bei der Onlineberatung der Schuldenhelpline!

Willkommen bei der Onlineberatung der Schuldenhelpline!

Investmentfonds. Nur für alle. : Startseite

Investmentfonds. Nur für alle. : Startseite

2012 droht ein böses Erwachen für Empfänger von Sozialleistungen! » Pkonto, Konto, Bescheinigung, Schritt, Pfändung, Sparkasse » United Networker Magazine

2012 droht ein böses Erwachen für Empfänger von Sozialleistungen! » Pkonto, Konto, Bescheinigung, Schritt, Pfändung, Sparkasse » United Networker Magazine

Bei Pfändung sofort „P-Konto“ einrichten

Bei Pfändung sofort „P-Konto“ einrichten

Verbraucher mit laufenden oder drohenden Pfändungen müssen jetzt handeln und ihr Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto („P-Konto“) umwandeln. Darauf weist die TARGOBANK hin. 


Ab dem 1. Januar 2012 können Zahlungseingänge auf regulären Girokonten nämlich sofort komplett gepfändet werden – auch Sozialleistungen. Pfändungsschutz besteht dann nur noch für die sogenannten „P-Konten“. 

Wer sein Konto jetzt nicht umstellt, kann im neuen Jahr unter Umständen kein Bargeld mehr abheben. 

Auch Daueraufträge oder Lastschriften werden dann nicht mehr ausgeführt. 

Die Umwandlung des regulären Girokontos in ein Pfändungsschutzkonto ist bei jeder Bank möglich. 

Vorsicht ist aber bei den Gebühren geboten – hier verlangt manch eine Bank oder Sparkasse erhöhte Gebührensätze, informiert die TARGOBANK.

Vorsicht bei Immobilienanzeigen Wichtig ist die Nettorendite

„Viele tappen in die Renditefalle“ Vorsicht bei Immobilienanzeigen / Wichtig ist die Nettorendite 

München, 21. Dezember 2011 – Die durch die Schuldenkrise um sich greifende Inflationsangst hat die Nachfrage nach vermieteten Objekten angeheizt. Wohnimmobilien gelten als sichere Geldanlage. Auch viele Erstanleger investieren derzeit in Eigentumswohnungen oder Mehrfamilienhäuser. Gerade für sie ist es wichtig, das Rendite-Risiko-Profil von Wohnimmobilieninvestments richtig einzuschätzen, um nicht auf zweifelhafte Ertragsversprechen reinzufallen. „Viele tappen in die Renditefalle und verwechseln Brutto- und Nettorendite“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG.
‚Attraktives Mehrfamilienhaus zur Kapitalanlage mit 7 % Rendite!‘ Mit solchen oder ähnlichen Aussagen werden immer wieder Immobilien angeboten. „In Zeiten von Niedrigverzinsung sind derlei Renditeangaben natürlich verlockend. Doch vielen ist gar nicht klar, dass es sich dabei um die Bruttorendite handelt“, beobachtet Anzenberger. Entscheidend sei aber die Nettorendite. Denn das ist der tatsächliche Anlagegewinn.
Für die Berechnung der Bruttorendite gibt es eine einfache Formel: die jährliche Kaltmiete x 100, dividiert durch den Kaufpreis der Immobilie. Beispiel: Der Kaufpreis beträgt 550.000 EUR, die jährlichen Mieteinnahmen (netto) liegen bei 42.000 EUR, dann sieht die Rechnung so aus: 42.000 EUR x100 / 550.000 EUR = 7,6 %. „Das sind Zahlen, die natürlich toll aussehen“, gibt Anzenberger zu. „Aber jetzt geht die eigentliche Rechnung erst los. Denn von der Bruttorendite muss man alle anfallenden Zusatzkosten abziehen, die zwar von der Steuer abgesetzt, aber nicht auf den Mieter umgelegt werden können.“ Dazu gehören zum Beispiel die Erwerbsnebenkosten (rund 10 % vom Kaufpreis), Instandhaltungskosten (zwischen 6 und 12 EUR pro Quadratmeter) oder auch Kosten für die Hausverwaltung (zwischen 200 und 300 EUR pro Jahr).
Das Rendite-Risiko-Profil ändert sich auch mit der Aufnahme eines Darlehens. „Das ist gerade bei Immobilieninvestitionen zu bedenken, denn diese Anlageform wird selten vollfinanziert“, sagt Anzenberger. Bei einer Fremdfinanzierung müssen zudem die Darlehenszinsen von der Bruttorendite abgezogen werden.
„Je nach Lage kommt noch das Mietausfallwagnis hinzu“, gibt Anzenberger zu bedenken. Deshalb sei der Standort der Immobilie ein entscheidendes Kriterium. „In beliebten Städten und Regionen, wo vielleicht schon Wohnraumknappheit herrscht, wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Leerstand haben.“ Des Weiteren beeinflusst der Zustand des Objektes die Renditeerwartung. Besteht Sanierungsstau, drücken erforderliche Investitionen den Gewinn. „Anleger sollten bedenken, dass die Energiesparverordnung der Regierung bei Altbestand Maßnahmen erzwingt, die hohe Kosten verursachen können“, so der Experte. 

Die Bruttorendite zu berechnen ist keine Kunst. Wie hoch aber die Nettorendite ist, hängt laut PlanetHome von vielerlei Faktoren ab. Wichtig ist daher eine qualifizierte Analyse der einzelnen Aspekte vor jeder Transaktion. Anzenberger rät Kaufinteressenten, aber auch Immobilienverkäufern, sich an einen Spezialisten zu wenden. „Denn wer vermietete Objekte marktschreierisch mit der Bruttorendite bewirbt, handelt letztlich unseriös.“ 
 

Montag, 19. Dezember 2011

Bei Kreditkarten auf die Kreditzinsen achten! » Kreditkarte.net

Bei Kreditkarten auf die Kreditzinsen achten! » Kreditkarte.net

Riester-Rente: Änderungen ab 2012

Riester-Rente: Änderungen ab 2012

Auffahrunfall – wer drauffährt ist schuld?

Auffahrunfall – wer drauffährt ist schuld? 

Jeden Tag passieren unzählige Verkehrsunfälle auf deutschen Straßen. Zumeist handelt es sich dabei um Auffahrunfälle. Da sich die deutsche Rechtsprechung in den letzten Jahrzehnten immer wieder damit befassen musste, hat sich ein grundlegender Erfahrungssatz gebildet, der so genannte Anscheinsbeweis. Dies bedeutet, dass der erste Anschein zu Lasten des Auffahrenden geht und von seiner vollen Haftung ausgegangen wird. Das heißt aber nicht, dass der Auffahrende immer Schuld hat. Er hat durchaus Möglichkeiten, sich von der Haftung – zumindest teilweise – zu befreien. „Wenn’s hinten kracht, gibt’s vorne Geld“ gehört laut ARAG Experten also zu den Binsenweisheiten.
Anscheinsbeweis

Der erste Anschein spricht grundsätzlich dafür, dass der Auffahrende voll haftet. Dies resultiert daraus, dass in den allermeisten Fällen der Auffahrende den Sicherheitsabstand nicht eingehalten hat, zu schnell gefahren ist oder schlicht unaufmerksam war. Natürlich gibt es aber auch Unfallkonstellationen, bei denen der Anscheinsbeweis erschüttert werden kann. Die Beweislast trägt dabei grundsätzlich derjenige, der sich auf einen für ihn günstigen Umstand beruft – hier also der Auffahrende.

Vollbremsung

Allein durch die Tatsache, dass der Vorausfahrende plötzlich und unerwartet stark abbremst, ist der Anscheinsbeweis noch nicht erschüttert. Dieses Verhalten ist grundsätzlich im Straßenverkehr einzuberechnen (§ 4 Abs. 1 Satz 1 StVO), es sei denn, der Vorausfahrende ist ohne zwingenden Grund „in die Eisen gestiegen“ (§ 4 Abs. 1 Satz 2 StVO).


Typische Ausnahmen von der Regel:

• Bei einem Auffahrunfall aufgrund starken Abbremsens wegen eines Tieres trifft den Vorausfahrenden eine (Mit-)Schuld, wenn das Tier klein ist (z.B. Katze) und keine Gefahr für die Insassen bei einer Kollision besteht. Anders wird dies bei größeren Tieren wie Großwild, Kühen etc. gesehen, da ein Unfall für die Fahrzeuginsassen gefährlich sein kann. Manche Gerichte in ländlichen Gegenden urteilen bei Kleintieren anders als in der Stadt, da dort mit mehr freilaufenden Tieren zu rechnen ist und dieses Risiko von den Verkehrsteilnehmern einzukalkulieren ist. Dort wäre der Anscheinsbeweis also schwerer zu erschüttern als in städtischen Gegenden.

• Auf einer Bundesautobahn braucht ein Verkehrsteilnehmer weder mit einem stehenden Fahrzeug zu rechnen noch mit einem erheblichen Verringern der Geschwindigkeit des Vorausfahrenden ohne ersichtlichen Grund.

• Wenn der Vorausfahrende plötzlich stark abbremst, um den Abbiegevorgang einzuleiten und dies nicht vorher rechtzeitig durch den Fahrtrichtungsanzeiger deutlich gemacht hat (§ 9 Abs. 1 Satz 1 StVO).

• Starkes Abbremsen kurz nach einem Fahrspurwechsel durch den Vorausfahrenden, so dass der Auffahrende keine Gelegenheit hatte, den nötigen Sicherheitsabstand aufzubauen.

Bei den oben dargestellten Ausnahmen sind durch die Gerichte unterschiedliche Haftungsquoten festgelegt worden, die sich laut ARAG Experten immer nach dem jeweiligen Einzelfall richten.

Praxistipp: Um das Unfallgeschehen – zumindest vorläufig – zu beurteilen und Ansprüche nach einem Verkehrsunfall zu sichern, sollten Betroffene sich mit einem Rechtsanwalt in Verbindung setzen. Gerade wenn man sich als Privatperson mit der gegnerischen Versicherung auseinandersetzen muss, zieht man oft den Kürzeren.


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Wenn, dann noch 2011 - Kölner Stadt-Anzeiger

Wenn, dann noch 2011 - Kölner Stadt-Anzeiger

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Ratgeber Bauherren von Dr. Klein


Lübeck, 15. Dezember 2011: Wenn der Eigenheimwunsch zur Realität wird, sollte man nicht nur die kostengünstige Finanzierung der Traumimmobilie anstreben, sondern sich auch rechtzeitig mit den notwendigen Versicherungen rund ums Eigenheim beschäftigen. Der Immobilienexperte Dr. Klein entwickelte Checklisten für Bauherren, die diese Versicherungen für jeden verständlich erklären. Eine Übersicht gibt an, welche Versicherungen für Bau, Kauf oder Sanierung von Immobilien zu prüfen sind. Dabei wird jede Versicherung anhand von Beispielen kurz erklärt. Zudem zeigt die Liste, worauf beim Abschluss der einzelnen Versicherungen zu achten ist, und was bei bestehenden Policen überprüft werden muss.

Neben dem Zeitaufwand schreckt die Komplexität vieler Versicherungsprodukte die Menschen ab, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. 
Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG, will dem entgegentreten: „Der Markt für Versicherungen muss sich neu gestalten, um die Menschen tatsächlich erreichen und unterstützen zu können. 
Dafür sollten die Angaben zu den versicherten Risiken, den Versicherungsleistungen und weitere wichtige Informationen nicht mehr Platz einnehmen als der Beipackzettel eines Medikamentes.“ 

Dass dies für Produktkategorien schon heute geht, beweist der Dr. Klein-Ratgeber Bauherren für Versicherungen rund um die Immobilie. 

Unterteilt in „Neubau“, „Kauf“ und „Sanierung“ listet der Ratgeber die wichtigsten Versicherungen auf und nutzt pro Versicherung nicht mehr als eine halbe DIN-A4 Seite. 

Alle Ratgeber können auf der Dr. Klein-Webseite unter www.drklein.de/ratgeber-bauherren.html kostenlos heruntergeladen werden.

Das Sprichwort „gehe langsam, wenn du es eilig hast“ gilt auch für Bauherren und angehende Eigenheimbesitzer. 
Wer sich für eine Immobilie entscheidet, sollte nicht nur tiefe Zinsen für die Baufinanzierung, steigende Inflation und unsichere Rentensysteme vor Augen haben. 
Ein Erdrutsch beim Bau, ein Einbruch im neu gekauften Haus oder der Unfall eines Bekannten, der bei der Wohnungssanierung helfen wollte: Im Schadensfall schützen die richtigen Versicherungen den Eigentümer und sein Traum vom Eigenheim. Wer eine Immobilie kaufen, bauen oder sanieren will, sollte sich die Zeit nehmen und die wenigen, wirklich wichtigen Versicherungen für sich prüfen. 

Internet: www.drklein.de
 

  • Immobilienfinanzierung
    auch ohne Eigenkapital. Die besten Finanzierer kostenlos vergleichen!
    www.Baufinanzierungsrechner.info
  • Vergleich Riester Rente
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  • Debeka Baufinanzierung
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Steuern sparen zum Jahresende

Steuern sparen zum Jahresende  ARAG Verbraucherinformation
 

Jahresende: Schnell nochmal schlau sein

Während in der Weihnachtszeit der Großteil der Bevölkerung damit beschäftigt ist, sein Geld auszugeben, bieten sich gerade vor Ende des Jahres noch Möglichkeiten, Geld zu sparen. Denn mit dem 31. Dezember laufen viele Fristen, die Verbrauchern finanzielle Vorteile schaffen können, ab. Die ARAG Experten geben clevere Empfehlungen zum Thema Sparen am Jahresende.

Freigestellt für 2012

Wer als Alleinstehender höchstens 801 Euro oder als Verheirateter höchstens 1.602 Euro durch Zinsen und Kapitalerträge verdient, kann sich noch bis circa Mitte oder Ende Dezember bei seiner Bank freistellen lassen. Damit können private Anleger bei Kreditinstituten die Auszahlung von Kapitalerträgen ohne Abzug von Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge erwirken.

Steuerklasse

Wer noch vor Jahresende die Steuerklasse wechselt, kann dadurch im kommenden Jahr zu finanziellen Vorteilen kommen. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn einem Ehepartner im kommenden Jahr die Arbeitslosigkeit droht. Denn wenn dieser die günstigere Steuerklasse wählt während sein erwerbstätiger Partner die Höhere erhält, erhöht dies nicht nur das Netto, sondern kann sich auch positiv auf den Anspruch des Arbeitslosengeldes auswirken.

Bloß keine zu hohen Einkünfte, Kinder!

Vorsicht ist beim Thema Kindergeld angeraten. Wer hier nicht aufpasst, dass das volljährige Kind in der Ausbildung nicht zu viel (mehr als 8004 Euro jährlich) verdient, der verliert den Kindergeldanspruch oder muss dieses eventuell sogar zurückzahlen. 
Wer sich das im nächsten Jahr ersparen möchte, kann das Schlimmste noch schnell bis Ende Dezember über die so genannten Werbungskosten abwenden. Diese können etwa durch Fachliteratur oder einen neuen PC entstehen und werden vom Gehalt des Kindes abgerechnet. 
Besonders in Hinblick auf etwaiges Riester-Sparen lohnt sich hier die Vorsicht, denn auch die derzeitige Kinderzulage von bis zu 185 Euro kann durch zu hohe Einkünfte des Kindes bedroht werden. 
Generell birgt das Jahresende für Riester-Sparer ein gewisses Potenzial. Die Förderung durch staatliche Zulagen – derzeit 145 Euro im Jahr – kann nämlich bis maximal zwei Jahre rückwirkend beantragt werden. Für die Beantragung von Zulagen aus 2009 wird es also langsam knapp.

Sonderkündigungsrecht
 
Wer 2011 seine Kfz-Versicherung kündigen wollte und dies nicht bis zum 30.November geschafft hat, dem bietet sich jetzt eine letzte Möglichkeit. 

Erhöht der Anbieter etwa seine Beiträge oder ändert die Vertragsbedingungen, kann der Kunde vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen – allerdings nur innerhalb von vier Wochen nach der Mitteilung einer Änderung. 
Ist man zwar mit seiner Versicherung zufrieden, will aber einen Schaden nachmelden den man zuvor selbst bezahlt hatte, ist dies noch bis zum 31.Dezember möglich; sonst wird es teuer. 
In jedem Fall günstiger kommt man auch davon, wenn man die jährliche Routineuntersuchung beim Zahnarzt noch vor Ablauf des Jahres hinter sich bringt. Versicherungen honorieren dieses vorbildliche Verhalten nach dem fünften Jahr mit höheren Zuschüssen beim Zahnersatz. 
Die ARAG Experten raten Verbrauchern dazu, die vielen Möglichkeiten „clever zu sparen“ am Ende des Jahres wahrzunehmen, denn eine schlaue Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt kann das ganze kommende Jahr finanzielle Freude bereiten.

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Dienstag, 13. Dezember 2011

Steuervereinfachungsgesetz 2011

Steuervereinfachungsgesetz 2011

Das Steuervereinfachungsgesetz 2011 ist beschlossene Sache – allerdings ohne die Möglichkeit der zweijährigen Einkommensteuererklärung. Dies war die Vorraussetzung für eine Zustimmung im Bundesrat. Von den nun endgültig beschlossenen 35 Steuervereinfachungen und Modernisierungen, die größtenteils 2012 in Kraft treten werden, sollen Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen gleichermaßen profitieren: ARAG Experten fassen die wichtigsten Neuerungen zusammen:


Ab sofort!

• Bereits für 2011 steigt der Arbeitnehmerpauschbetrag von 920 Euro auf 1.000 Euro. Rund 550.000 weitere steuerpflichtige Arbeitsnehmer können sich damit das Belege sammeln sparen.


Ab 2012 also mit der Steuererklärung für 2012

• Ob die Betreuungskosten aus beruflichen oder privaten Gründen anfallen, spielt ab 2012 keine Rolle mehr. Eltern können die Kinderbetreuungskosten somit einfacher absetzen. Eine Seite der "Anlage Kind" zur Einkommensteuererklärung fällt durch die Neuregelung weg.

• Es entfällt dann auch die aufwändige Einkommensüberprüfung bei volljährigen Kindern unter 25 Jahren für Kindergeld und Kinderfreibeträge. Eltern bekommen auch dann weiter volles Kindergeld, wenn ihr Kind während seiner ersten Berufsausbildung oder seines Erststudiums hinzuverdient.

• Die Vergleichsberechnung bei der Entfernungspauschale wird vereinfacht: Wer für den Arbeitsweg abwechselnd Busse oder Bahnen und das Auto benutzt, muss die Kosten dann nicht mehr für jeden Tag einzeln belegen. Das Finanzamt vergleicht künftig nur noch die Jahreskosten.


Auch für Unternehmen ändert sich einiges! 

Sie können durch die geplante erleichterte elektronische Rechnungsstellung pro Jahr rund vier Milliarden Euro Bürokratiekosten sparen. Damit fallen im Bereich der Rechnungsstellung etwa die Hälfte der Bürokratiekosten weg. Für die deutsche Wirtschaft wird diese Erleichterung bereits ab 2011 gelten. EU-weit müsste die Regelung bis 2013 umgesetzt werden. Die stärkere Nutzung elektronischer Formulare soll weitere Entlastungen bringen. 
Außerdem werden im Steuervereinfachungsgesetz bundeseinheitliche Standards für eine zeitnahe Betriebsprüfung festgelegt. Lange Zeiträume zwischen der Entstehung der Steuern und einer Betriebsprüfung sollen so künftig vermieden werden. Dies stellt laut ARAG Experten einen wichtigen Beitrag zur Rechts- und Planungssicherheit dar.


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Riester-Sparer vernachlässigen Verträge und verschenken dadurch Zulagen - DAS INVESTMENT

Riester-Sparer vernachlässigen Verträge und verschenken dadurch Zulagen - DAS INVESTMENT

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Richtung spenden

ARAG Verbrauchertipps: Richtung spenden


Gerade jetzt häufen sich wieder die Spendenaufrufe. Das hat durchaus seinen Grund, denn zu keiner anderen Zeit ist die Spendenbereitschaft so groß wie in der Vorweihnachtszeit. Damit Ihre Spende auch da ankommt, wo sie gebraucht wird, geben ARAG Experten ein paar hilfreiche Tipps!


Vorsicht bei Spenden via Internet
Spendenaufrufe landen immer öfter nicht nur im Briefkasten oder sind im Fernsehen zu sehen – auch im Internet sind sie zu finden und oft kann man dort auch direkt per Mausklick seine Spende abgeben. 

Bei dieser Alternative zur Spendenbüchse oder zum Überweisungsformular ist aber einiges zu beachten. 

Bevor man im Internet spendet, sollte überprüft werden, dass die Zahlungsmöglichkeiten sicher sind, so die ARAG Experten. Dabei ist besonders wichtig, dass vertrauliche Daten immer verschlüsselt übermittelt werden. 

Vorsicht ist vor Phishing-Fallen geboten. Bei Phishing handelt es sich um Betrugsversuche, um an persönliche Daten und Passwörter für Online-Banking oder Kreditkarteninformationen zu gelangen. Internetbesucher werden oft per E-Mail aufgefordert, auf Webseiten, die von der Aufmachung unter Umständen einer bekannten und vertrauenswürdigen Spendenorganisation gleichen, ihre Daten preiszugeben. 

Zum anderen sollte man sich auch über die Seriosität des Anbieters informieren. So ist die Anerkennung der Spendenorganisation als gemeinnützig erforderlich. Seriöse Organisationen stellen aussagekräftiges Material über sich und ihre Tätigkeit zur Verfügung. Zudem sollte man sich in den Geschäfts-/Jahresberichten der Organisationen über die Verwendung der Spenden informieren bzw. nachfragen, ob man über durchgeführte und anstehende Projekte regelmäßig informiert wird.

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Auf das DZI Gütesiegel achten

Weihnachtszeit ist Spendenzeit! Freigiebige Mitmenschen sollten aber misstrauisch bei Spendenaufrufen sein, die sehr emotional gestaltet sind, mit drastischen Bildern arbeiten und dabei wenige Informationen über konkret geplante Hilfsmaßnahmen bieten. 

Vorsicht auch bei Spendenaufrufen im Internet, warnen ARAG Experten. Zwar sind diese nicht automatisch unseriös, aber besonders hinter Ketten-E-Mails stecken oft regelrechte Abkassierer. 

Grundsätzlich besitzen seriöse Organisationen das Gütesiegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen: 

Einen grünen Sternenkranz mit den Buchstaben „DZI" in der Mitte. 

Werden bis zu 20 Prozent der Spenden für den Verwaltungsaufwand ausgegeben, gilt das als angemessen. 

Einen Anteil von bis zu 35 Prozent wertet das Institut als noch vertretbar, denn es kann schließlich aufwendig sein, Hilfsgüter in schwer zugängliche Regionen zu bringen. Organisationen mit höheren Verwaltungskosten wird das Spendensiegel verweigert. Derzeit tragen 236 Organisationen das jährlich neu zu beantragende Spendensiegel.

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Richtig Spenden

Spenden helfen nicht nur Bedürftigen; auch dem Spender geben sie das gute Gefühl, etwas sinnvolles getan zu haben. 

Manchmal bleibt aber die bange Frage: 

Kommt mein Geld auch wirklich an? 

Viele Menschen tendieren deshalb dazu, ihre Spende konkret für ein spezielles Hilfsprojekt oder einen ganz bestimmten Zweck zu spenden. 

Das gibt ihnen das Gefühl, eine möglichst gute Kontrolle über die Spenden zu haben. 

Von solchen zweckgebundenen Spenden raten ARAG Experten aber ab. Eine seriöse Organisation kann durch ihre Erfahrungen vor Ort viel besser einschätzen, wo Mittel nötig sind. 

So minimiert man die Gefahr, die Spendengelder könnten nicht sinnvoll ausgegeben werden. Auch ist es besser, eine größere Summe zu spenden als mehrere kleine. So bleibt der Verwaltungsaufwand beim Verteilen gering und mehr Spendengelder sind für die Bedürftigen da.

Download des Textes unter:



Aktuelle Meldungen finden Sie auch bei Twitter: http://www.twitter.com/ARAG

  • Kinderarmut Indien
    Ermöglichen Sie einem Kind in Indien den Schulbesuch.
    www.Siloah-Patenschaft.ch
  • Flut Pakistan
    Ihre Spende ist wirksam! Helfen Sie uns, Leben zu retten.
    global-care.de
  • Spenden online
    Helfen Sie Pampers & UNICEF ganz einfach mit Ihrer Aktion. Hier!
    pampers.de/UNICEF
  • Digitale Signatur
    Rechnungssignatur (Client-Freeware) Archivsignatur, Authentifizierung
    www.seccommerce.de

10 Jahre Riester-Rente: Und sie lohnt sich doch!

10 Jahre Riester-Rente: Und sie lohnt sich doch!

Für die Allermeisten rechnet sich die Riester-Rente so gut wie keine andere Vorsorge. Dazu hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) heute Berechnungen für typische Muster-Biografien vorgelegt. Diese belegen, dass für Geringverdiener und Familien die Riester-Rente eine besonders rentable Altersvorsorge ist. Aber auch für durchschnittlich verdienende Singles bietet die Riester-Rente eine interessante Altersvorsorge.

In den GDV-Berechnungen wurde analog zu den Rechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) aus der letzten Woche das zu erreichende Lebensalter betrachtet, ab dem ein Altersvorsorgesparer durch die laufende Rentenzahlung ab 67 Jahren seine eingezahlten Eigenbeiträge „wieder raus hat“: 

Im Unterschied zum DIW hat der GDV jedoch auch die für eine individuelle Entscheidung wichtige rentabilitätssteigernde Wirkung der Riester-Zulagen mit berücksichtigt. Unterstellt wurde ein mittleres Marktangebot einschließlich Überschussbeteiligung und Kosten. 


Normal-verdiener Familie mit
zwei Kindern
Alleinerziehende
mit einem Kind
Alter Mann,35 Jahre Frau, 36 Jahre Frau, 30 Jahre
Einkommen 30.000 € p.a. 45.000 €* p.a. 18.000 € p.a.
Break-even
Eigenbeitrag
74 Jahre 73 Jahre 71 Jahre
Break-even
Eigenbeitrag plus Zulagen
75 Jahre 75 Jahre 74 Jahre
Rentabilität
mit 85 Jahren 3,72 Prozent 4,42 Prozent 5,87 Prozent
mit 90 Jahren 4,33 Prozent 5,02 Prozent 6,33 Prozent
*Einkommen des Ehegatten bleibt unberücksichtigt


Die oben genannten Beispielrechnungen für typische Lebenskonstellationen zeigen, dass man – entgegen der in der letzten Woche vorgebrachten Kritik – keineswegs „steinalt“ werden muss, damit sich die Riester-Rente lohnt. 

Wird weiter berücksichtigt, dass die Lebenserwartung derzeit von Generation zu Generation um drei bis sechs Jahre steigt, wird die hohe Rentabilität der Produkte deutlich. 

So werden in der Realität die hier betrachteten Menschen ihre Rente je nach Geschlecht im Mittel etwa bis zum 88. oder 93. Lebensjahr ausgezahlt bekommen. 



Richtig ist, dass die Lebensversicherer vorsichtigere Annahmen zur Lebenserwartung treffen müssen als z. B. das Statistische Bundesamt. 

Während Lebensversicherer im Interesse ihrer Kunden gesetzlich dazu verpflichtet sind, vorsichtig zu kalkulieren, weil sie Garantieversprechen über viele Jahrzehnte geben, aktualisiert das statistische Bundesamt regelmäßig seine Daten. 

Letztlich geht es in der privaten Altersvorsorge darum, dass die Versicherer für ihre Versicherten, die nachweislich immer länger leben, ausreichend Geld zurücklegen, um die zugesagten Leistungen für jeden Rentner auch tatsächlich lebenslang auszahlen zu können.

Anerkannte Demografieforscher wie James W. Vaupel vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock gehen davon aus, dass sich der starke Anstieg der Lebenserwartung unverändert fortsetzen wird. 

Der Anteil der sehr alten Menschen nimmt dabei besonders stark zu: Die Zahl der Menschen, die ihren hundertsten Geburtstag feiern können, verdoppelt sich alle zehn Jahre. 

Nach den Erkenntnissen der Lebensversicherer werden 81 Prozent der heute 40-jährigen rentenversicherten Frauen (67 Prozent der 40-jährigen Männer) das 85. Lebensjahr erreichen.

Viele Menschen gehen dagegen heute subjektiv von zu niedrigen Lebenserwartungen aus, weil sie sich an der von ihnen erlebten Lebensdauer der Eltern- oder Großelterngeneration orientieren. 

Unberücksichtigt bei dieser „Bauchmethode“ bleibt der kontinuierliche Anstieg der Lebenserwartung. Sie steigt jedes Jahr um zwei bis drei Monate. Wer die „Methode Sparstrumpf“ oder Tagesgeldkonto der Rentenversicherung vorzieht, läuft deshalb sehr große Gefahr, das angesparte Kapital vorzeitig zu verbrauchen und im hohen Alter ohne zusätzliches Einkommen dazustehen.

Rund 15 Millionen Bürger haben sich in den vergangenen zehn Jahren für einen Riester-Vertrag entschieden. Sie haben sich damit für Konsumverzicht entschieden, um eigenverantwortlich für ihr Alter vorzusorgen. 

Dass die Bürger nun 10 Jahre nach der Riester-Reform mit einer zum Teil auch politisch motivierten Anti-Riester-Kampagne erkennbar verunsichert werden, konterkariert alle Bemühungen von Staat und Anbietern, die Verbreitung der Riester-Rente weiter zu erhöhen.

Tatsächlich gibt es keine Vorsorgeform, die sich für die allermeisten Bürger, insbesondere Geringverdiener und Familien, so gut rechnet und ein so hohes Maß an Sicherheit für eine lebenslange Versorgung bietet wie die Riester-Rente.

Riester-Rente: "Und Riestern lohnt sich doch" | Wirtschaft - Frankfurter Rundschau

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Montag, 5. Dezember 2011

Pfändungsschutz läuft aus


Im Juli 2010 ist das „Gesetz zur Reform des Kontopfändungsschutzes“ in Kraft getreten. In der Übergangszeit bis zum 31. Dezember 2011 findet sowohl das alte als auch das neue Pfändungsschutzrecht Anwendung. Ab 2012 soll ausschließlich nur noch die neue Rechtslage gelten. Was das bedeutet und wie man sich vor Pfändung schützen kann, sagen ARAG Experten.
  • Rechtslage
     
  • In der Übergangszeit bis zum 31. Dezember 2011 konnte bzw. kann der Schuldner sein Existenzminimum vor Zugriffen seiner Gläubiger dadurch schützen, dass er entweder einen Freistellungsantrag bei Gericht stellt (altes Pfändungsschutzrecht) oder sein Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto, ein so genannte P-Konto, umwandelt (neues Pfändungsschutzrecht). Diese Wahlmöglichkeit endet mit Ablauf dieses Jahres. Um einen Schutz vor Kontopfändungen über diesen Zeitpunkt hinaus zu erreichen, verbleibt nur noch die Möglichkeit der Einrichtung eines P-Kontos.  
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  • Jetzt P-Konto einrichten!
     
  • In Fällen, in denen aktuell ein Pfändungsschutz im Wege einer gerichtlichen Verfügung nach altem Pfändungsschutzrecht besteht, empfehlen ARAG Experten dringend noch in 2011 ein P-Konto einzurichten. Da die Wirkung der gerichtlichen Verfügungen zum Jahreswechsel entfällt, könnten sonst nämlich Gläubiger ungehindert Zugriff auf das gesamte Kontoguthaben nehmen. Für einen wirksamen Pfändungsschutz muss daher bereits zum Jahreswechsel ein P-Konto vorliegen! Bei einem P-Konto handelt es sich um ein Girokonto, das Pfändungsschutz für alle Guthaben gewährt.
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  • Pfändungsfreibetrag
     
  • Bis zur Höhe des jeweiligen Pfändungsfreibetrages können Einkünfte nicht mehr gepfändet werden. Der pfändungsfreie Grundbetrag beläuft sich derzeit auf 1.028,89 Euro im Monat.  Bestehen gesetzliche Unterhaltspflichten (Kinder, Ehepartner, geschiedener Ehepartner), so erhöht sich der Grundfreibetrag für die erste Person um einen Freibetrag in Höhe von 387,22 Euro, für die zweite bis fünfte Person um je 215,73 Euro und gegebenenfalls zusätzlich um das Kindergeld. Für weitere Personen gibt es aber keine Erhöhung mehr. Die Erhöhung des Grundfreibetrages muss hierbei im Einzelfall gegenüber der Bank durch geeignete Bescheinigungen nachgewiesen werden. Der Pfändungsschutz führt dazu, dass der Kontoinhaber trotz bestehender Pfändung weiterhin über seinen Pfändungsfreibetrag verfügen kann. Er kann deshalb in diesem Rahmen etwa Geld abheben und Überweisungen tätigen. Das Konto behält damit alle seine Kontofunktionen begrenzt auf den jeweiligen Pfändungsfreibetrag und wird durch die Pfändungsmaßnahme nicht gesperrt.
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  • Girokonto umwandeln
     
  • Nach dem neuen Pfändungsschutzrecht hat jeder Girokontoinhaber gegenüber seinem Geldinstitut einen Rechtsanspruch darauf, dass sein bereits bestehendes Girokonto in ein P-Konto umgewandelt wird. Ein prinzipieller Rechtsanspruch auf Errichtung eines neuen Girokontos lässt sich daraus aber nicht ableiten. Bei dem umzuwandelnden Girokonto muss es sich auch um ein Einzelkonto handeln. Liegt eine gemeinsame Kontoinhaberschaft vor, so ist eine Umwandlung nicht möglich. Dabei darf jeder auch nur ein einziges P-Konto führen. Die Umschreibung selbst erfolgt dann durch eine einfache Mitteilung an das Kreditinstitut, dass das bestehende Girokonto als P-Konto geführt werden soll. Für die Führung eines P-Kontos dürfen die Kreditinstitute auch keine höheren Gebühren verlangen als für ein normales Girokonto.
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  • Dispo ade!
     
  • Da ein P-Konto ein reines Guthabenkonto ist, führt die Umwandlung laut ARAG Experten zur Kündigung eines eventuellen Dispokreditvertrages. Ist bereits ein Dispokredit in Anspruch genommen worden, muss er dann auch zeitnah zurückgezahlt werden.

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Freitag, 2. Dezember 2011

SPD-Fraktion: "Recht auf Girokonto" soll gesetzlich verankert werden

SPD-Fraktion: "Recht auf Girokonto" soll gesetzlich verankert werden

Berlin, 3. Dezember 2011: (hib/HLE) Kreditinstitute sollen verpflichtet werden, Menschen ohne Girokonto ein solches Konto auf Guthabenbasis einzurichten. Das Konto solle die üblichen Basisfunktionen bieten, heißt es in einem Antrag der SPD-Fraktion (17/7823), der heute auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestages steht. 

Zur Vermeidung unangemessen hoher Gebühren für die Kontoführung soll ein Entgeltrahmen festgesetzt werden, so dass die Kosten nicht höher würden als die Kosten üblicher Gehaltskonten. 

Das Konto soll den im normalen bargeldlosen Zahlungsverkehr notwendigen Leistungsumfang bieten. 

Die SPD-Fraktion erinnert daran, dass die Spitzenverbände des deutschen Finanzwirtschaft bereits 1995 den Banken empfohlen hätten, jedem Verbraucher auf Wunsch ein Guthabenkonto zur Verfügung zu stellen. „Nach über 15 Jahren ist die deutsche Kreditwirtschaft weiterhin nicht bereit, allen Bürgerinnen und Bürgern einen Zugang zum bargeldlosen Zahlungsverkehr zu gewährleisten“, heißt es in dem Antrag. Hunderttausende würden in Deutschland kein Girokonto erhalten.

Zu dem zum 1. Juli 2010 per Gesetz eingeführten „Pfändungssschutzkonto“ (P-Konto) verweist die SPD-Fraktion auf Untersuchungen von Verbraucherschützern, wonach es nach der Umstellung normaler Konten auf P-Konten zu erheblichen Gebührensteigerungen gekommen sei. 

Durch überhöhte Gebühren würden die Institute die Kunden zur Kündigung der Konten drängen. „Mit dem Verzicht auf eine wirksame Selbstregulierung zwingt die Branche den Gesetzgeber nunmehr, die Institute zur Führung eines Guthabenkontos für bisher kontolose Verbraucher gesetzlich zu verpflichten“, stellt die SPD-Fraktion fest.